Konzertante Midissage mit Steffen Dietze zwischen Klassik und Jazz

Nachdem die Ausstellung „Selbstbildnisse und andere Rätsel“ ohne Vernissage eröffnet werden musste, findet nun am Freitag, 31. Juli um 19 Uhr als Ersatz dafür eine konzertante Midissage mit dem Biberacher Pianisten Steffen Dietze statt.

Der Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik und modern music, der schon bei der Vernissage hätte spielen sollen, bringt im Lichthof des Alten Klosters mit Eigenkompositionen und Improvisationen die Bilder der Ausstellung zum Klingen.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen ist die Besucherzahl begrenzt und eine Anmeldung beim Kulturamt, Tel. 07581-207-160 bzw. kultur@bad-saulgau.de unbedingt erforderlich; der Eintritt ist frei.

Die Besucher haben selbstverständlich Gelegenheit, nach dem Kurz-Konzert sich ein eigenes Bild der teilweise musealen Werke von Pavel Feinstein, Lilli Hill, Bettina Moras, Erwin Pfrang, Sigrun C. Schleheck, Roni Taharlev, Yongbo Zhao und Johannes Grützke zu machen.

Die Ausstellung, über die auch das SWR-Fernsehen berichtet hat, ist noch bis 23. August, dienstags bis sonntags jeweils von 14-17 Uhr geöffnet.

Und hier geht´s zu einem Video von Steffen Dietze

Selbstbildnisse und andere Rätsel

Städtische Galerie Fähre
Altes Kloster Bad Saulgau

12. Mai bis 23. August 2020
Selbstbildnisse und andere Rätsel

Pavel Feinstein
Johannes Grützke
Lilli Hill
Bettina Moras
Erwin Pfrang
Sigrun C. Schleheck
Roni Taharlev
Yongbo Zhao

Die Suche nach der eigenen Identität, nach dem eigenen Wesen und Selbstverständnis, wie sie sich seit der Renaissance im Selbstporträt widerspiegelt, hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Künstlerinnen und Künstler lassen uns an ihren eigenen Befragungen teilhaben und ermöglichen nicht selten, dass wir uns in deren Bespiegelungen und Seelenerkundungen wiedererkennen.
Die Ausstellung versammelt unterschiedliche malerische Positionen, die sich durch eine ausgeprägte Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich auszeichnen und daneben zu einer gleichzeitig eigenständigen wie rätselhaften Bildsprache gefunden haben.
Mit Pavel Feinstein, Lilli Hill, Bettina Moras, Erwin Pfrang, Sigrun C. Schleheck,
Roni Taharlev und Yongbo Zhao begegnen sich sieben zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Überlingen, Tel Aviv und München und stoßen dabei auf zentrale Werke von Johannes Grützke (1937-2017), dem Protagonisten der „Schule der neuen Prächtigkeit“, die sich in den 1970er Jahren gegen die Dominanz der abstrakten Malerei gebildet hatte. Gemeinsam bilden sie in der Ausstellung ein spannendes teatrum mundi voller Rätsel – mal subversiv und ironisch, skurril und abseitig, mal melancholisch und poetisch.

Öffnungszeiten:
12. Mai bis 23. August 2020
Di – So 14-17 Uhr

Einen Einblick in die Ausstellung gibt Ihnen die Video-Besprechung des früheren SWR-Kulturredakteurs
Dr. Rainer Zerbst:

Lilli Hill 'Spagat', 2015
Lilli Hill 'Spagat', 2015
Sigrun C. Schleheck 'Selbstportrait', 2019
Sigrun C. Schleheck 'Selbstportrait', 2019
Erwin Pfrang o. Titel (Selbstportrait)
Erwin Pfrang o. Titel (Selbstportrait)
 
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