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Bad Saulgauer Einkaufsgutschein zur Unterstützung von Einzelhandel, Gastronomie, Diensteistern, Gewerbe

Danke Gutscheinaktion

Im Verkauf waren die Gutscheine um 15% vergünstigt. Wer beispielsweise Gutscheine im Wert von 100 Euro kaufte, zahlte hierfür lediglich 85 Euro. Für die Aktion hatte der Gemeinderat 15.000 Euro bewilligt. Die Gutscheinaktion hat das Ziel, Einzelhandel, Gastronomie und auch andere unter den Folgen von Corona leidende Betriebe zu unterstützen.

Natürlich ließen sich mit diesem Betrag die Umsatzeinbußen aus 8 Wochen Lockdown nicht ausgleichen, weiß Ilona Boos, Leiterin des Fachbereichs Bürger, Wirtschaft und Öffentlichkeit. „Wir wollen vor allem auch das Bewusstsein für lokale Strukturen stärken“, so Boos. Hier vor Ort einkaufen, den Handwerker aus dem Ort beauftragen - hier ist in Corona durchaus etwas in Schieflage geraten. Denn während von Mitte März bis Mitte Mai viele Geschäfte schließen mussten, hat der Online-Handel weiterhin geliefert. Das hat nicht nur den Umsatz von acht Wochen teilweise ins Netz verlagert. So mancher Bad Saulgauer ist vielleicht durch Corona auch überhaupt erst darauf gekommen, online bestellen zu können. Den Einkaufsgutschein sieht Boos deshalb vor allem als Impuls, um dieser durch Corona noch einmal verstärkten Entwicklung entgegenzuwirken.

Boos weist darauf hin, dass der Verkauf eine einmalige Aktion war.
Wenn es darum gehe, lokale Gewerbetreibenden für den unabhängig von Corona anhaltenden Trend zum online-Handel zu rüsten, müsse man auch andere Wege gehen.

Von den Bad Saulgauerinnen und Bad Saulgauern ist die Aktion aber schon einmal gut angenommen worden. Vier Verkaufstage waren vorgesehen. Nach nicht einmal zwei Tagen waren alle Gutscheine vergriffen. Und nicht nur bei den Bürgern, auch bei den Bad Saulgauer Unternehmen war die Resonanz auf die Aktion sehr positiv.

Eingelöst können die Gutscheine nun übrigens bis Ende 2023 bei allen teilnehmenden Bad Saulgauer Gewerbetreibenden. Rund 600 Einzelhändler, Dienstleiter und andere Gewerbetreibende hatte die städtische Wirtschaftsförderung hierzu in Anschreiben zur Teilnahme aufgerufen und auch das Marketing für die Aktion übernommen. 130 Unternehmen sind nun als Annahmestellen in einem übersichtlichen Flyer aufgeführt, der auf der Homepage der Stadt unter www.bad-saulgau.de heruntergeladen werden kann. Überall dort können die Gutscheine dann wie Bargeld zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Gewerbetreibende, die einen Gutschein eingenommen haben, können diesen dann wiederum regelmäßig bei der Geschäftsstelle des Handels- und Gewerbevereins „Unser Bad Saulgau“ abrechnen.

So sieht der Bad Saulgauer Einkaufsgutschein aus: Wirtschaftsförderin Ilona Boos und der UBS-Einzelhandelsvorsitzende Baykal Ünal beim Start der Verkaufsaktion am Samstagmorgen. Foto: Stadtverwaltung
So sieht der Bad Saulgauer Einkaufsgutschein aus: Wirtschaftsförderin Ilona Boos und der UBS-Einzelhandelsvorsitzende Baykal Ünal beim Start der Verkaufsaktion am Samstagmorgen. Foto: Stadtverwaltung

Corona-Hilfen für Unternehmen

Für die vom Novemberlockdown betroffenen Unternehmen und Selbständigen - Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die Bundesregierung unterstützt die von den temporären Schließungen im November erfassten Unternehmen, Betriebe, selbstständigen Vereine und Einrichtungen. Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbstständige und Soloselbstständige. Insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Die Wirtschaftshilfe wird als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt. Bezugspunkt ist der durchschnittliche wöchentliche Umsatz im Vergleichsmonat. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes (solange der maximale Förderbetrag nicht überschritten wird).

Die Antragsfristen für die November-/Dezemberhilfen wurden verlängert:

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.
Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

Die Anträge müssen auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden

Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen.  Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden.

Die Antragsfrist wurde bis zum 31. März verlängert.

Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Stabilisierungshilfe Hotel- und Gaststätten

Die Antragsfrist mittlerweile abgelaufen.

Alle weiteren Informationen hat das Land hier bereitgestellt.

Zentrale Informationsplattform der WIS für den Landkreis Sigmaringen

Um Unternehmer schnellstmöglich Informationen zur aktuellen Situation zu versorgen, ist auf Landkreisebene eine zentrale Informationsplattform eingerichtet. Die Landkreiswirtschaftsförderung bündelt dort alle Förderangebote, die nun im Zusammenhang mit der Corona-Krise aufgelegt werden (Kurzarbeit, Liquiditätshilfen etc.). Die Informationen werden laufend aktualisiert. Falls Sie dennoch weitere Informationen benötigen, ist Ihnen die WIS per E-Mail corona@wis-sigmaringen.de gerne bei der Recherche nach dem richtigen Ansprechpartner behilflich.

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Derzeit haben Rathaus und Bürgerbüro für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Die Stadtverwaltung bittet aufgrund der derzeitigen Corona-Lage dringend darum, Angelegenheiten soweit wie möglich telefonisch oder per Mail zu erledigen.

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Ausnahme: Im Zusammenhang mit der Landtagswahl 2021 ist für die Einsicht ins Wählerverzeichnis bzw. die Briefwahl keine Terminvereinbarung notwendig.

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