Theater Stadthalle

 
 
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Spielplan 2018/2019

5.10.2018 - Das Abschiedsdinner

Freitag, 5. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Stadthalle
Das Abschiedsdinner
Komödie von M. Delaporte und A. de la Patellière
Thespiskarren/Komödie am Kurfürstendamm

Mit Ingolf Lück, Saskia Valencia, René Steinke
Regie: Jürgen Wölffer

Was soll man tun, wenn man eine Freundschaft beenden will, weil diese nur noch Verpflichtung ist? Peter und Katja stellen sich diese Frage, denn ihre langjährige Freundschaft zu Anton ist schon lange nicht mehr das, was sie mal war. Sie geben also ein Abschiedsdinner, ohne dass der Freund weiß, wozu er gebeten ist: Sie servieren eine Flasche Wein aus Antons Geburtsjahr, spielen seine Lieblingsmusik auf und tragen Kleidungsstücke aus der Blütezeit ihrer gemeinsamen Freundschaft – nur um danach den Kontakt abzubrechen. Doch leider geht alles schief – Anton kommt den beiden auf die Schliche und beginnt zu kämpfen – um die Freundschaft!
„Das Abschiedsdinner“ ist eine wundervolle Komödie über wahre Freundschaft in Zeiten, in denen eigentlich jeder mit jedem befreundet sein möchte. Das erfolgreiche französische Autorenduo, das mit seinem Stück „Der Vorname“ einen Welterfolg landete, überzeugt erneut mit rasanten Dialogen voller Sprachwitz und bösem Humor.
Unter der Regie von Jürgen Wölffer, Chef der legendären Komödie am Kurfürstendamm, entwickeln der bekannte TV-Moderator und Schauspieler Ingolf Lück sowie seine beiden Kollegen René Steinke und Saskia Valencia ihr ganzes komödiantisches Talent: Ein großer Publikumsspaß!

Foto: Joachim Hiltmann
Foto: Joachim Hiltmann
 

27.10.2018 - Vater

Samstag, 27. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Stadthalle
Vater
Tragikomödie von Florian Zeller
Landgraf / Altes Schauspielhaus Stuttgart

Mit Ernst Wilhelm Lenk, Irene Christ u.a.
Regie: Rüdiger Hentzschel

André ist achtzig Jahre alt, leidet an Alzheimer und lebt allein in seiner Pariser Wohnung. Hin und wieder kommt seine älteste Tochter Anna vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Und mehr ist seiner Ansicht nach auch nicht notwendig, denn er glaubt, noch gut alleine zurecht zu kommen. Darum versteht er auch nicht, warum Anna ihm immer wieder Betreuerinnen organisiert, mit denen er nicht klarkommt.
Anna hat es allmählich satt, ihrem Vater ständig neues Pflegepersonal zu organisieren; sie ist auch ziemlich verzweifelt, weil sie aufgrund eines baldigen Umzugs nach London ihren Vater endlich gut versorgt wissen möchte. Ihre Hoffnung setzt sie nun in die junge Laura, die André offensichtlich sympathisch findet, denn er sprüht nur so vor Witz und Eloquenz, als er sie kennen lernt. Am nächsten Morgen aber kann er sich nicht mehr erinnern, wer sie ist und was sie in der Wohnung, die ihm auch verändert erscheint, macht ...
Der französische Dramatiker und preisgekrönte Romancier Florian Zeller hat mit seinem Schauspiel „Vater“ die berührende Geschichte eines alten Mannes, der an Alzheimer erkrankt ist, auf die Bühne gebracht. Das Besondere daran: Es wird konsequent aus Sicht des Vaters erzählt, so dass der Zuschauer selbst kaum zwischen Realität, Wahn und Wunsch unterscheiden kann. Und er erlebt wie es ist, in eine Welt zu geraten, in der sich ständig alles verändert.
„Vater“ wurde 2014 als bestes Stück mit dem Prix Molière und 2017 mit dem 2. Inthega-Preis ausgezeichnet.

Foto: Sabine Haymann
Foto: Sabine Haymann
 

17.11.2018 - Marilyn

Samstag, 17. November 2018, 19.30 Uhr, Stadthalle
Marilyn
Musiktheater von Christian Auer und Adrian Prechtel

Mit Tanja Maria Froidl, Hans-Jürgen Stockerl und dem Swing Orchester VanderAu
Musikalische Leitung: Christian Auer
Regie: Hans-Jürgen Stockerl

Die von exzessivem Tabletten- und Alkoholkonsum gezeichnete Marilyn Monroe bespricht drei Tage vor ihrem Tod ein Tonband für ihren Psychiater. Darin offenbart sie ihre geheimste Gedanken über ihre deprimierende Kindheit, ihre Ehen, Sex und die Affären mit den Kennedys.
Emotional hin- und hergerissen mischen sich erhellende Aussagen mit Erinnerungen an die Vergangenheit. In Monroes Fantasie wiederholen sich Szenen aus den Dreharbeiten zu ihren Filmen, in denen sie all die panischen Versagensängste und skurrilen Situationen in den Hollywood-Filmstudios noch einmal erlebt.
Monroes unvergessliche Songs („I wonna be loved by you“ u.v.a.) sind in der musikalischen Bühnenbiographie dramaturgisch eng mit der Handlung verflochten und machen den Abend, zusammen mit originalen Filmsequenzen, zu einem besonderen Erlebnis. Die Inszenierung mit viel Live-Musik des „Swing Orchester VonDerAu“ und der überzeugenden Stimm- und Darstellungskunst von Tanja Maria Froidl, die hier 2016 schon als Zarah Leander brillierte, lässt das legendäre Sexsymbol der 1950er Jahre in seiner tragischen Vielschichtigkeit wieder aufleben.
Marilyn Monroe, die mit dem Baseball Star Joe DiMaggio und dem Dramatiker Arthur Miller verheiratet war, starb 1962 mit 36 Jahren an einer Überdosis Schlafmittel in Los Angeles.

Foto: Schutte / Hans Wiedemann
Foto: Schutte / Hans Wiedemann
 

8.12.2018 - Die Stunde des Unternehmers

Samstag, 8. Dezember 2018, 19.30 Uhr, Stadthalle
Die Stunde des Unternehmers
Schauspiel von Felix Huby und Hartwin Gromes
Landestheater Tübingen

Regie: Uta Koschel

Walter Weicker ist Chef eines Familienunternehmens, das sich zu einem Imperium gemausert hat: 30 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dass die Banken ihm nun zur Überbrückung einer akuten Liquiditätskrise einen Kredit verweigern und er sein Unternehmen zerschlagen müsste, um es zu retten, kann Weicker nicht akzeptieren. An den letzten beiden Tagen des Jahres 2008 versucht er mit allen Mitteln, sein Lebenswerk zu retten, ohne dabei, wie so oft, Rücksicht auf seine Familie und sich selbst zu nehmen.
„Die Stunde des Unternehmers“ verdichtet die Geschichte eines schwäbischen Patriarchen, Schaffers und Sturkopfs durch Rückblenden bis in die 1940er Jahre zu einem Porträt über Deutschland und Schwaben. Inspiration war das Schicksal Adolf Merckles, der die familieneigene Merckle GmbH zu einem weltweit agierenden Konzern ausbaute und sich 2008 das Leben nahm, als seine Unternehmensgruppe in einer schweren Krise steckte.
Felix Huby, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren der Republik, Erfinder der Tatort-Kommissare Bienzle, Palu und Castorff. Mit seinen Theaterstücken wie „Schwabenblues“ oder „Georg Elser – Allein gegen Hitler“ – beide auch schon erfolgreich in Bad Saulgau aufgeführt - geht er der schwäbischen Seele auf den Grund. 2017 wurde er mit dem Sebastian Blau Ehrenpreis ausgezeichnet.
Uta Koschel war Oberspielleiterin am Theater Rudolstadt und ist seit 2016 Chefregisseurin am Theater Heilbronn.

Foto: Landestheater Tübingen
Foto: Landestheater Tübingen
 

26.1.2019 - Der nackte Wahnsinn

Samstag, 26. Januar 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Der nackte Wahnsinn
Komödie von Michael Frayn
Badische Landesbühne Bruchsal

Mit : Cornelia Heilmann, Evelyn Nagel, Markus Hennes, David Meyer, Martin Behlert, Hannes Höchsmann u.a.
Regie: Arne Retzlaff

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Boulevardkomödie „Nackte Tatsachen“ unmittelbar vor der Premiere – und nichts klappt. Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty zum wiederholten Mal ihr Requisit vergisst, Selsdon vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat. Und dabei hätten alle mit dem turbulenten Bühnenspaß, den sie proben, mehr als genug zu tun: Die Haushälterin Mrs. Clackett will einen ruhigen Nachmittag verbringen, da tauchen voneinander unbemerkt der Immobilienmakler mit seiner Geliebten und dann auch noch die Hausbesitzer auf.
Der Gag des Stücks: Der britische Dramatiker Michael Frayn zeigt in drei Akten anhand der immer gleichen Szenenabfolge, wie die Truppe zunächst die Generalprobe bewältigt (aus der Perspektive des Zuschauerraums), dann eine typische Tournee-Vorstellung (aus der Perspektive des Bühnenraums) und schließlich eine der letzten Vorstellungen des Stücks (wieder aus der Zuschauerperspektive). Dabei werden die Mechanismen des Theaters ebenso offengelegt wie die Zerbrechlichkeit des Lebens, denn die zwischenmenschlichen Spannungen innerhalb des Ensembles haben immer wieder unvermutete Auswirkungen auf den Vorstellungsverlauf: Es ist der nackte Wahnsinn!
1982 uraufgeführt und weltweit erfolgreich, ist das Stück ein einziges Pointenfeuerwerk voll kurioser Slapstick-Einlagen und Theater-Klischees - aber auch eine fulminante Liebeserklärung an die Bretter, die die Welt bedeuten!

Foto: Badische Landesbühne Bruchsal
Foto: Badische Landesbühne Bruchsal
 

24.2.2019 - Ein brillanter Mord

Sonntag, 24. Februar 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Ein brillanter Mord
Psycho-Thriller von James Cawood
a.gon

Mit Ursula Buschhorn, Michel Guillaume, Stefan Rehberg, Marcus Widmann
Regie: Stefan Zimmermann

Ein einsam gelegenes Landhotel im Lake District, ein dunkler, stimmungsvoller Salon, darin nur ein Mann und eine Frau, draußen tobt ein Schneesturm. Schnell wird klar, Olivia ist mit ihrem noch frisch angetrauten Ehemann Robert in die Einöde gezogen, um vor etwas zu fliehen. Oder vor jemandem? Was behaglich anfängt, bekommt rasch unangenehme Risse und wird zunehmend ungemütlicher. Stört zunächst nur ein mysteriöser Anruf die scheinbare Ruhe des Paares, mischen ein paar dunkle Geheimnisse aus Olivias Vergangenheit schon bald mehr Unbehagen hinzu. Da steht plötzlich ein sehr undurchsichtiger Mann vor der Tür, der sich angeblich verlaufen hat. Und die Geschichte gönnt Olivia kein Entkommen: Schon bald muss sie den Schrecken der Vergangenheit ins eiskalte Auge blicken ...
Ein wunderbares Stück für alle Krimiliebhaber mit vier ziemlich doppelbödigen Figuren, das Schauspielern viel Futter und dem Publikum wohligen Schauer verspricht.
Neben Ursula Buschhorn (bekannt aus „Alle meine Töchter“, „Pfarrer Braun“) und Michel Guillaume (Theo Renner in „SOKO 5113“) spielen Stefan Rehberg und Marcus Widmann; Regie führt Stefan Zimmermann, der hier schon mehrfach durch seine Arbeiten überzeugte (Verzauberter April, Volpone, Zusammen ist man weniger allein, Deutschstunde).

Foto: Marina Maisel
Foto: Marina Maisel
 

30.3.2019 - Das Boot

Samstag, 30. März 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Das Boot
Schauspiel nach Lothar-Günther Buchheim
a.gon

Mit Johannes Pfeifer, Marco Michel, Benedikt Zimmermann u.a.
Regie: Johannes Pfeifer

1941: Die deutsche U-Boot-Flotte hat in nur einem Monat 13 Boote verloren; erfahrene Matrosen sind Mangelware. Mit diesen Problemen hat auch der Kapitän von U 96 zu kämpfen, der neben seinem kriegserprobten Leitenden Ingenieur, seinem 2. Wachoffizier und Johann, dem Maschinisten, eine Mannschaft von „verdammten Rotznasen“ an Bord hat. Zudem muss er seinen 1. Wachoffizier, einen strammen Nazi, im Auge behalten und den Besuch des Marine-korrespondenten Werner in Kauf nehmen. Für Werner ist das Leben an Bord eines U-Boots neu und gewöhnungsbedürftig in seiner Beengtheit, dem rauen Umgangston, den Alarm-Übungen und den Tauch- und Überwasserfahrten. Am schlimmsten sind die Ungewissheit und das Warten auf eine mögliche Feindberührung. Nach Wochen des Ausharrens wird es ernst: Der Kapitän hat sich gerade für einen Angriff und das Abschießen von Torpedos entschieden, da entdecken sie einen Zerstörer, der Kurs auf sie nimmt…
Als „Das Boot“ 1981 in die Kinos kam, wurde der Film ein internationaler Erfolg, erhielt u.a. sechs Oscar-Nominierungen und katapultierte Regisseur Wolfgang Petersen und seine Darsteller in die erste Liga der Filmbranche. Kjetil Bang-Hansen hat aus Lothar-Günther Buchheims berühmtem Weltkriegs-Drama eine Bühnenfassung geschrieben, die den Zuschauer unmittelbar an der Geschichte dieser Männer und dem zermürbenden Warten auf ihren Einsatz teilhaben lässt. Ein ungeschönter Einblick in die äußeren und inneren Zerstörungen eines Krieges.

Toto: Agentur a.gon
Toto: Agentur a.gon
 

27.4.2019 - Blue Moon

Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Blue Moon
Musikalische Hommage an Billie Holiday
Landgraf / Theater in der Josefstadt Wien

Mit Sona MacDonald und Live-Band
Regie: Torsten Fischer

„Blue Moon“ erzählt von Triumph und Tragödie, Höhenflug und Absturz der Jazz-Legende Billie Holiday (1915-1959), die, verarmt und gezeichnet vom Drogen- und Alkoholmissbrauch, mit nur 44 Jahren gestorben ist.
Die musikalische Hommage beleuchtet schlaglichtartig und ungeschönt die tragische Geschichte der großen Sängerin: Wie sie nach den ersten kleinen Auftritten in den Clubs von Harlem, wo sie Benny Goodman hört, schnell zu einer Ikone der Swing-Ära aufsteigt. Wie sie es im „Café Society“, dem ersten New Yorker Jazzclub ohne Rassentrennung, wagt, mit dem Song „Strange Fruit“ eine offene Anklage gegen die rassistische Lynch-Justiz der Südstaaten auf die Bühen zu bringen. Aber auch davon, wie sie von ihren Männern - halb Dealer, halb Zuhälter – ausgenützt wird und schließlich völlig abstürzt und schon auf dem Totenbett liegend einen Haftbefehl des Rauschgift-Dezernats erhält.
„Blue Moon“ ist nicht nur eine Hommage an eine großartige Sängerin; der Abend ist auch ein Plädoyer für Respekt, und vor allem ein großartiges Konzert mit einer faszinierenden Künstlerin, die die Songs von Billie Holiday („The Man I Love“, „Summertime“, „Night and Day“ u.v.a.) kongenial auf die Bühne bringt.
Sona MacDonald wurde 2016 mit dem wichtigsten Theaterpreis Österreichs, dem Nestroy-Preis, ausgezeichnet.
Eine Produktion des Theaters in der Josefstadt Wien.

Musiktheaterzuschlag: 5 €

Foto: Moritz Schell
Foto: Moritz Schell
 

Vorverkaufsstellen/Information

Foto: Joachim Hiltmann
Foto: Joachim Hiltmann

Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Abonnements erhalten Sie beim städtischen Kulturamt.

Die Preise liegen zwischen 16 und 24 Euro bei Abonnementsaufführungen; bei Sondergastspielen je nach Aufführung.
Ermäßigungen für Schüler und Schulklassen.
Tickets im Vorverkauf sind erhältlich
im Bürgerbüro der Stadt Bad Saulgau
bei der Tourist-Information im Stadtforum

sowie online unter www.reservix.de

 

AndreasRuess

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