Theater Stadthalle

 
 
1
2

Spielplan 2019/2020

5.10.2019 - 1984

Samstag, 5. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
1984
Schauspiel nach George Orwell
A.gon

Im Staat Ozeanien überwacht die allmächtige Einheits-partei alles und jeden rund um die Uhr – zum Wohle und zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung versichert. Winstone Smith, der im „Ministerium für Wahrheit“ arbeitet und die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes verfälscht, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Bürger selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber regt sich Widerstand und er begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbständig! Doch die Gedankenpolizei hat ihn bereits im Visier…
George Orwell schrieb den Roman „1984“ im Jahr 1948, nach den Erfahrungen mit dem national-sozialistischen und stalinistischem Totalitarismus. Damals schien es ein Blick in eine weit entfernte Zukunft, und selbst im realen Jahr 1984 bestand noch nicht viel Grund zur Sorge. Heute, 35 Jahre später, sieht es völlig anders aus: Orwells Vision von der totalen Überwachung hat in Zeiten von Google, Facebook und Amazon erschreckende Aktualität gewonnen; aus Big Brother wurde längst Big Data. Was, wenn eine Diktatur die Kontrolle über unsere im Internet gesammelten Daten übernähme?

Plakatmotiv A.gon
Plakatmotiv A.gon
 

26.10.2019 - Backbeat. Die Beatles in Hamburg

Samstag, 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Backbeat. Die Beatles in Hamburg
Schauspiel mit Musik nach dem Film von Iain Softley und Stephen Jeffreys
Württembergische Landesbühne Esslingen

Hamburg 1960. Fünf blutjunge, leidenschaftliche Musiker aus Liverpool treten ein Engagement im Musikclub „Kaiserkeller“ auf der Reeperbahn an Ihre Namen: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe. Die Bezahlung ist miserabel, die Unterkunft armselig und der Weltruhm liegt in träumerischer Ferne. Noch ahnt niemand, dass hier Musikgeschichte geschrieben wird, doch schon bald erobern die „Pilzköpfe“ die Herzen des Publikums. Prompt stellen sich die ersten Probleme ein: Die Freundschaft zwischen den Bandmitgliedern wird auf eine harte Probe gestellt, als Stuart Sutcliffe aus Liebe zur Fotografin Astrid Kirchherr die Band verlässt…
„Backbeat “ erzählt mit einer Live-Band und frühen Lennon-McCartney-Songs wie „I saw her standing there“ oder „Love me do“ sowie anderen Rock´n´Roll-Hits der 60er Jahre von den turbulenten Anfängen der „Beatles“ und die wahre wie tragische Geschichte des fünften Beatles, Stuart Sutcliffe. Bühnenfassung nach dem Drehbuch des Regisseurs Iain Softley.

Foto: Patrick Pfeiffer
Foto: Patrick Pfeiffer
 

24.11.2019 - Global Player - Wo mir sind isch vorne

Sonntag, 24. November 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Global Player - Wo mir sind isch vorne
Tragikomödie von Hannes Stöhr
Theater Lindenhof Melchingen

Mit Berthold Biesinger, Bernhard Hurm, Linda Schlepps, Stefan Hallmayer u.a.

Das schwäbische Traditionsunternehmen für Textil-maschinen „Bogenschütz & Söhne“ ist in die Turbulenzen der Globalisierung geraten. Es droht die Insolvenz; man verhandelt mit Chinesen.
Am 95. Geburtstag von Vater Bogenschütz treffen alle Familienmitglieder aufeinander. Nicht nur die mit Yogastudios erfolgreiche Tochter Marlies, sondern auch der abtrünnige Aussteigersohn Manfred, der aus Jamaika angereist ist. Während Marlies um ihre Existenzgrundlage bangt, will Manfred am liebsten sofort seinen Anteil an der Firma ausbezahlt bekommen. Agnieschka, die polnische Hilfskraft des alten Patriarchen, versucht die Fronten zu beruhigen, doch im Hause Bogenschütz liegen die Nerven blank….
Hannes Stöhr, Berliner Kinoregisseur mit Hechinger Wurzeln, adaptiert seinen Kinofilm für die Theaterbühne. Der Strukturwandel in der Textilindustrie auf der schwäbischen Alb und die Herausforderungen von mittelständischen Unternehmen in der Globalisierung sind der Hintergrund für ein tragikomisches Familien- und Generationenporträt.

Foto: Richard Becker
Foto: Richard Becker
 

13.12.2019 - Heisenberg

Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Stadthalle
Heisenberg
Modernes Märchen von Simon Stephens
Landgraf

Mit Charles Brauer und Anna Stieblich

Unterschiedlicher kann das Paar nicht sein, dessen ungewöhnliche (Liebes-) Geschichte auf einem Londoner Bahnhof beginnt, als ein Mann scheinbar zufällig auf den Nacken geküsst wird. Georgie (Anfang 40, quirlig, impulsiv, gesprächig, kontaktfreudig und trotzdem einsam) bringt das pedantisch geordnete Leben von Alex (Mitte 70, schüchtern, verschlossen und seit seiner einzigen großen Jugendliebe, die einen anderen heiratete, alleinlebend) durcheinander. Während er befremdet und genervt auf die vielen Geschichten reagiert, die sie ungefragt über sich erzählt, ist er gleichzeitig gegen seinen Willen fasziniert von der Energie der charmanten Nervensäge. Dabei weiß er nicht – ebenso wenig wie das Publikum –, welche der immer wieder anders erzählten Details aus ihrem Leben Realität sind, mit welchen sie ihn nur provozieren will und welche nur ihrer Phantasie entspringen. Ist ihr Mann in den Flitterwochen mit ihr nach Thailand geflogen oder war sie nie verheiratet, ist er abgehauen und lebt jede Menge „Marihuana rauchend in Amsterdam“ oder ist er verstorben?

Foto: Christian Enger
Foto: Christian Enger
 

25.1.2020 - Monsieur Claude und seine Töchter

Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle
Monsieur Claude und seine Töchter
Komödie von Stefan Zimmermann nach dem Kinohit von Philippe de Chauveron und Guy Laurent
a.gon

Claude ist Notar, stockkonservativ und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter; drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Foto: Marina Maisel
Foto: Marina Maisel
 

15.2.2020 - Die Physiker

Samstag, 15. Februar 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle
Die Physiker
Schauspiel von Friedrich Dürrenmatt
Thespiskarren

Mit Peter Bause, Hellena Büttner u.a.

In einem Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich von ihren – scheinbar - harmlosen Patienten. Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Isaac Newton und dem dritten – Johann Wilhelm Möbius – erscheint der König Salomon. Doch unter den Augen von Inspektor Voß offenbart sich immer deutlicher, dass hier nichts so ist, wie es scheint. Möbius z.B., ist nicht etwa ein ‚Irrer‘ sondern ein brillanter Physiker, der die „Weltformel“ entdeckt hat. Weil aber deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, versteckt er sich im Irrenhaus, in der Hoffnung, sein Wissen vor der Welt zu verheimlichen. Doch wie lange kann einmal Gedachtes tatsächlich verborgen bleiben? Mathilde von Zahnd, die Chefärztin, hat bereits Kopien der Auzeichnungen von Möbius erstellt und will mit der Formel nun die Weltherrschaft erringen. Das Irrenhaus entpuppt sich als Falle, und so treibt das Geschehen, allen Bemühungen Möbius‘ zum Trotz, unaufhaltsam auf die „schlimmstmögliche Wendung“ zu.
1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt, wurde „Die Physiker“ sofort zum Publikumsrenner und war in der Spielzeit 1962/1963 das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Auch Jahrzehnte später gehört es noch zu den am häufigsten aufgeführten Stücken Dürrenmatts und ist Pflichtlektüre an vielen Schulen.

Peter Bause. Foto: Bernd Boehner
Peter Bause. Foto: Bernd Boehner
 

13.3.2020 - Spatz und Engel

Freitag, 13. März 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle
Spatz und Engel
Schauspiel mit Musik von Daniel Große Boymann & Thomas Kahry
Fritz Rémond Theater, Frankfurt / Thespiskarren

Mit Heleen Joor, Susanne Rader, Steffen Wilhelm u.a.

„Spatz und Engel“ wirft einen Blick auf die Beziehung der Superstars Marlene Dietrich und Edith Piaf, die von künstlerischer Bewunderung bis hin zur Liebesaffäre reichte. Rund um die weltbekannten Songs entspinnt sich die Geschichte, die ihren Ausgangspunkt im Amerika der 1940er Jahre hat. Hier versucht sich Edith nach dem Krieg ein neues Publikum zu erschließen und ist mit anfänglichem Misserfolg konfrontiert. Da tritt Marlene in ihr Leben. Die Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonistinnen ist gewaltig. Während sie zu den gefragtesten und bestbezahlten Konzertsängerinnen der Welt aufsteigen, erleben sie gemeinsame Jahre voller Höhen und Tiefen. Als Edith der größte Schicksalsschlag ihres Lebens trifft, kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge ‚der Dietrich‘ steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang ‚der Piaf‘ im Weg, und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt…

Foto: Helmut Seuffert
Foto: Helmut Seuffert
 

25.4.2020 - Kinder des Olymp

Samstag, 25. April 2020, 19.30 Uhr, Stadthalle
Kinder des Olymp
Schauspiel nach dem Kult-Film von Marcel Carné
Metropoltheater München

Paris im Jahre 1827 in der Welt der Straßenkünstler und Gaukler: Vier Männer - der Gauner Lacenaire, der Pantomime Debureau, der Schauspieler Frederic und der Adelige de Monteray - sind einer Frau verfallen. Sie alle lieben die schöne Garance oder wollen von ihr geliebt werden – Garances Zuneigung aber ist flüchtig. Sie enttäuscht sie alle und verschwindet eines Tages. Sieben Jahre später kreuzen sich ihrer aller Wege erneut. Alte Wunden brechen wieder auf und reißen alle Beteiligten in einen Strudel aus Eifersucht und Melancholie.
Liebe, Enttäuschung und Hoffnung verflechten sich in diesem melancholischen Liebesdrama zu einem gleichnishaften Gesamtbild vom Leben als Theater und vom Theater als Lebensbühne.
„Kinder des Olymp“, in der Regie von Marcel Carné einer der größten Kinoerfolge der Nachkriegszeit, ist ein bis heute umschwärmter Klassiker, der Spiel und Wirklichkeit meisterhaft und höchst poetisch mit-einander verwebt. Eine Hommage an das Geschichten-erzählen und das Theater, an Gefühle und die Liebe.

Eine Produktion des vielfach preisgekrönten Metropoltheaters München in Zusammenarbeit mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.

Foto: Jürgen Weller
Foto: Jürgen Weller
 

Vorverkaufsstellen/Information

Foto: Joachim Hiltmann
Foto: Joachim Hiltmann

Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Abonnements erhalten Sie beim städtischen Kulturamt.

Die Preise liegen zwischen 16 und 24 Euro bei Abonnementsaufführungen; bei Sondergastspielen je nach Aufführung.
Ermäßigungen für Schüler und Schulklassen.
Tickets im Vorverkauf sind erhältlich
im Bürgerbüro der Stadt Bad Saulgau
bei der Tourist-Information im Stadtforum

sowie online unter www.reservix.de

 

AndreasRuess

Oberamteistraße 11
88348 Bad Saulgau
07581 207-160
07581 207-863
E-Mail

Öffnungszeiten Rathaus

Montag
08:00 - 12:15 Uhr
Dienstag
08:00 - 12:15 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch
08:00 - 12:15 Uhr
Donnerstag
08:00 - 12:15 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Freitag
08:00 - 12:15 Uhr

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen