Galerie "Fähre"

Mit der Ausstellung "Mein Lieblingsbild - Bad Saulgauer zeigen ihre Kunst" wurde die Städtische Galerie Fähre am 23. Januar 2010 im Alten Kloster neu eröffnet.

Die „Fähre“ ist untrennbar mit der Kunst des 20. Jahrhunderts in Oberschwaben verbunden. 1947 wurde sie auf Initiative der französischen Besatzungsmacht als ein „Centre d`Information“ gegründet, das der Aussöhnung zwischen den ehemaligen „Erbfeinden“ dienen sollte. Unter dem symbolträchtigen Namen „Museum – Die Fähre“ entstand eine Kultur-einrichtung mit Bibliothek, Vortrags- und Ausstellungsräumen, die bald als Galerie überregional bekannt wurde.

Bis heute ist sie einem anspruchsvollen Programm verpflichtet, das die klassische Moderne des Südwestens ebenso umfasst wie die regionale junge Kunst.

Die aus der „Fähre“ hervorgegangene Sammlung "Kunst in Oberschwaben seit 1900", die bisher in der Galerie am Markt war, findet nun ebenfalls eine neue Heimat im Alten Kloster. Sie umfasst repräsentative Werke u.a. von Jakob Bräckle, Karl Caspar, Maria Caspar-Filser, Otto Dix, Wilhelm Geyer, Gottfried Graf, Emil Kiess, Hans Purrmann, Romain Finke, Gerhard Langenfeld u.a.

Ausschnitte aus der Sammlung werden - wenn nicht durch aktuelle Wechselausstellungen (s.u.) belegt - im Kreuzgang des Alten Klosters gezeigt.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 14-17 Uhr

Eintritt
Erwachsene 3 €
Schüler, Studenten und Inhaber eines Bibliotheksausweises frei

Telefonische Erreichbarkeit und Informationen (während der Öffnungzeiten)
07581 207-166

Altes Kloster, Lichthof

360° Virtueller Rundgang

360 Grad Virtueller Rundgang

Am Beispiel der Ausstellung "Norbert Stockhus - Trugbilder und andere Wahrheiten" können Sie einen virtueller Rundgang durch die Ausstellungsräume machen.

 

1947 gegründet, befindet sich die Galerie "Fähre" seit 2010 im "Alten Kloster", Hauptstraße 102/2. Zusammen mit der Stadtbibliothek und der Musikschule bildet sie ein Forum für Kunst, Medien und Musik.

Im überdachten Lichthof mit ehemaligem Kreuzgang wird in Abhängigkeit von den Sonderausstellungen die Sammlung "Kunst in Oberschwaben" gezeigt.


 

Gestrandet in Oberschwaben

Nachdem der Bodensee schon Anfang des 20. Jahrhunderts sich zu einem Refugium für Künstler entwickelt hatte, erfuhren nach 1945 auch Oberschwaben und das Allgäu eine ähnliche Entwicklung. Zahlreiche Künstler insbesondere aus den deutschen Ostgebieten haben vor allem in der unmittelbaren Nachkriegszeit hier eine neue Heimat gefunden. Die Kunstlandschaft Oberschwaben mit ihrer fast schon legendären, 1947 gegründeten Künstlervereinigung Sezession Oberschwaben-Bodensee (SOB) wäre nicht denkbar gewesen, ohne die vielen Maler und Bildhauer, die es etwa aus Berlin oder Sachsen hierher verschlagen hat.

Am Beispiel von Paul Heinrich Ebell, André Ficus, Erwin Henning, Hans Hoehl, Werner Rohland, Alfred Schwarz, Herbert Vogt und Wolfgang von Websky erinnert die Ausstellung an diese Künstler-Generation, die nach schweren Schicksalsschlägen an ihren neuen Wirkungsstätten das Kunstgeschehen der Nachkriegszeit maßgeblich mitbestimmt hat.

Eröffnung
Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr
Zur Ausstellung: Andreas Ruess, Städtische Galerie Fähre
Musik: Daniel Laux, Saxophon, Olga Balzer, Klavier

Öffnungszeiten
5.5. bis 17.6. 2018
Dienstag bis Sonntag, 14-17 Uhr
Eintritt 3 Euro; Schüler und Studenten frei

Henning - HerbstlicheLandschaft
Henning - HerbstlicheLandschaft
Ebell Dorf in Böhmen
Ebell Dorf in Böhmen
Rohland - Trommler
Rohland - Trommler
 

AndreasRuess

Oberamteistraße 11
88348 Bad Saulgau
07581 207-160
07581 207-863
E-Mail

Öffnungszeiten Rathaus

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08:00 - 12:15 Uhr
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