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Ukraine – Wichtige Informationen für Geflüchtete und Hilfswillige

Informationen zu Flüchtenden aus der Ukraine vom Landkreis Sigmaringen: hier

Wohnraum
Gesucht ist weiterhin Wohnraum. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann sich hierfür direkt an das städtische Ordnungsamt (Mail: ordnung@bad-saulgau.de, Tel. 07581 207-130) wenden.

Patenschaften, Helfer, Dolmetscher
Benötigt werden dringen Paten und Helfer, also Personen, die bereit sind, sich den Menschen anzunehmen, diese bei Behördengängen zu begleiten, mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen etc.. Wichtig sind außerdem Dolmetscherinnen und Dolmetscher.

Koordiniert wird diese so wichtige Unterstützung vom Verein „Bürger helfen Bürgern“.
Tel. 07581 5271377 (Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört.)
E-Mail: info@bhb-bad-saulgau.de

Lebensmittelspenden
Wer mit Sachspenden helfen möchte, sollte sich direkt mit „Bad Saulgau hilft“ in Verbindung zu setzen. Die Kontaktdaten lauten info@bad-saulgau-hilft.de oder Telefon 07581 9039732

Als Sachspenden werden benötigt:

• Nahrungsmittel: Stilles Wasser, Säfte, Schorlen, Tee, H-Milch, Marmelade, Honig, Mehl, Reis, Kartoffeln, Zwiebeln, Eier, Nudeln, Essig, Öl, Konserven, Salz, Pfeffer, Zucker, Gemüsebrühe, Essig, Margarine, Butter, frisches Obst und Gemüse (original verpackt, verschlossen und Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten),
• allerdings keine Produkte, bei denen die Kühlkette eingehalten werden muss und
• keine alkoholischen Getränke
• es ist grundsätzlich besser, größere Mengen (Stiege/Paletten) eines Produktes zu spenden, als unterschiedliche Einzelstücke

• Hausrat: Backpapier, Alufolie und Einkaufstaschen

• Hygieneartikel: Binden, Tampons, Wattestäbchen, Zahnbürsten, Zahnpasta, Mundspülung, Deodorant, Shampoo, Duschgel, Seife, FFP2 Masken und Desinfektionsmittel, Waschmittel, Spülmittel, Spüllappen, Geschirrtücher, Handtücher, Müllbeutel, Bodenwischlappen (neu, original verpackt und verschlossen)

• Süßigkeiten (original verpackt, verschlossen und Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten)

• Sonstiges: Mehrfachsteckdosen, Ladekabel und dazugehörige Netzteile (funktionsfähig)

• Rezeptfreie Medikamente für Kinder und Erwachsene gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall und Halsweh, sowie Wundsalben und Hustensaft (original verpackt und verschlossen und Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten)

• Alles fürs Baby und Kleinkind: Nahrung, Windeln, Feuchttücher, Schnuller, Babypuder, Wickeltücher etc. (original verpackt, verschlossen und Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten)

Achtung - Folgende Dinge werden aktuell nicht (mehr) benötigt und werden auch nicht mehr angenommen:

  • Kleidungsstücke und Schuhe
  • Möbel

Sachspenden für Unterkünfte können auch direkt über die neue Webseite „Bad Saulgau Hilft Marktplatz“  angeboten werden.  Kümmerer können zusammen mit Ihren Schützlingen das Portal durchstöbern und wenn ihnen eine Sache gefällt direkt mit dem Spender Kontakt aufnehmen. Zur Webseite http://marktplatz.bad-saulgau-hilft.de/


Geldspenden
Geldspenden, die dann in voller Höhe den Flüchtlingen zu Gute kommen, können Sie überweisen an:

• Caritas Biberach-Saulgau
IBAN DE51 6545 0070 0000 0185 97
Verwendungszweck: „Ukrainehilfe Bad Saulgau“
Die Caritas verlangt dafür keinerlei Verwaltungsgebühren und lässt das Geld zu 100% den Hilfsangeboten vor Ort in Bad Saulgau zukommen. Bei Spenden über 300 € stellt diese dann auch eine Spendenquittung aus.

• Bad Saulgau Hilft IBAN DE46 6506 3086 0012 4560 04
Empfänger: Ralf Renz.

Bankgeschäfte
Fragen zu der Eröffnung von Bankkonten können Geflüchtete gerne an Robert Eisele, Ortsvorsteher von Fulgenstadt richten. Kontaktdaten: fulgenstadt@ortsverwaltung-bad-saulgau.de

Medizinische Fragen
Bei grundsätzlichen Dingen und insbesondere auch Impfangebote gegen Masern (die Kinder für den Besuch der Kita oder Schule benötigen) sowie Covid-Impfungen, steht Helga Brey (helgabrey@web.de) für Rückfragen zur Verfügung.

Schulbesuch
Kinder und Jugendliche im Schulalter werden ab 1. April 2022 am Walter Knoll-Schulverbund die Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen. Die Schulbusfahrten sind bis auf Weiteres kostenlos. Als Fahrausweis gilt ein ukrainisches Ausweisdokument, bzw. die kostenlosen Tickets
„helpukraine“, die in allen DB-Reisezentren erhältlich sind. Für reine Schulbusfahrten innerhalb von Bad Saulgau gibt es daneben noch Bustickets im Schulsekretariat des Schulverbundes.


Kontaktdaten Schulsekretariat: sekretariat-1@schulverbund-bad-saulgau.de
Im Schulsekretariat können auch die Anmeldungen zum Schulbesuch abgegeben werden, die mit dem untenstehenden QR-Code auf der Webseite der Stadt zu finden sind.

Kindergartenbesuch
Ab Juni können Kinder ab 5 Jahren an einigen Tagen pro Woche einen Kindergarten besuchen. Eingerichtet hierfür wird unter anderem die „Biberburg“ bei der Akutklinik Bad Saulgau. Anmeldeformulare sind ebenfalls auf der Webseite der Stadt in ukrainischer Sprache verfügbar (bitte untenstehenden QR-Code nutzen). Die Formulare sollten zurückgesendet werden an die Mailadresse familie-bildung@bad-saulgau.de

Bad Saulgau ist Modellstadt beim Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“

Bad Saulgau setzt den Weg zu einer nachhaltigeren Stadt fort. Als eine von 10 Kommunen Baden-Württembergs ist Bad Saulgau als Modellkommune für das Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“ (GNK) ausgewählt worden. Ziel des Projekts der Servicestelle Kommunen in der einen Welt von Engagement Global in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ist, dass Städte und Gemeinden anhand der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln. Durch ein konkretes Handlungsprogramm sollen die Nachhaltigkeitsziele in den kommunalen Alltag verankert werden.

17 Ziele für Nachhaltigkeit

Bereits 2017 hatte sich der Gemeinderat in einer Klausurtagung unter dem Arbeitstitel „Bad Saulgau 2030“ mit einer nachhaltigeren Ausrichtung der Stadt beschäftigt und in der Folge einen Grundsatzbeschluss gefasst, das städtische Handeln künftig (noch) mehr an Kriterien wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit oder Regionalität auszurichten.
Erste Schritte, beispielsweise die Zertifizierung als Fairtrade-Stadt, sind bereits geschafft.

Nun wurde Bad Saulgau neben Bad Säckingen, Göppingen, Ilsfeld, Lahr, den Landkreisen Böblingen und Karlsruhe sowie Ludwigsburg und Ravensburg, die als Teilnehmer bereits feststehen, als Modellkommune für das Projekt ausgewählt. Die Auftaktveranstaltung für das Projekt mit allen Teilnehmerkommunen fand am 22. April virtuell statt.
Bürgermeisterin Doris Schröter freut sich über den Erfolg der Bewerbung: „Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern wird langfristig die Richtschnur für das Handeln in und von einer Kommune werden. Wir freuen uns, dass uns die Teilnahme am Projekt weitere Schritte hin zu den globalen Nachhaltigkeitszielen auch für unsere Stadt ermöglicht. Bad Saulgau geht mit dieser ganzheitlichen und integrierten Betrachtung aller Themen neue Wege“.

Das Projekt GNK in Baden-Württemberg– Ein neues Angebot für Kommunen!
Im Mittelpunkt des Projektes stehen die 17 Ziele, die in allen Ländern der Welt dazu beitragen sollen, dass alle Menschen eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft haben. Dazu gehören Klima- und Naturschutz genauso wie Bildung, Armutsbekämpfung oder Gleichstellung…und vieles mehr. Die 17 Ziele decken umfassend nahezu alle Aspekte von Nachhaltigkeit. „Wir sind mit dem ersten kleinen Baustein Fairtrade gestartet. Mit der Teilnahme am Modellprojekt GNK können wir Nachhaltigkeit umfassender anpacken“, erläutert Fachbereichsleiterin Ilona Boos, federführend für das Thema zuständig.

Im Pilotprojekt wird nach den ersten Einstiegsberatungen in den jeweiligen Projektkommunen eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele durchgeführt. Das verschafft einen guten Überblick über den Stand der Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik in der einzelnen Kommune. Diese Bestandsaufnahme ist die Grundlage für die anschließende Erarbeitung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Etablierung eines kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements. Hieraus werden erste Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich der nachhaltigeren Kommunalentwicklung und der globalen Verantwortung abgeleitet.
Die Projektlaufzeit ist vom Frühjahr 2021 bis Ende April 2022. Die Beratungen in den Kommunen und die Erarbeitung der Bestandsaufnahmen und Unterstützung bei der Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie erfolgt durch ein externes Beratungsteam. Begleitet wird der Prozess durch regelmäßige Steuerungsgruppensitzungen mit Akteuren aus verschiedensten Bereichen (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Bildung, Politik…) und Workshops. Außerdem finden Netzwerktreffen unter den beteiligten Projektkommunen statt.

Hintergrund zum Projekt
Immer mehr Kommunen verstehen „Nachhaltigkeit“ als eine große kommunalpolitische Gestaltungsaufgabe. Die Betrachtung und Abwägung sozialer, ökonomischer und ökologischer Auswirkungen bei der Umsetzung kommunaler Ziele und Maßnahmen wird dabei zur Richtschnur kommunalpolitischen Handelns.
Auf der globalen Ebene wurden im Jahr 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 als erste weltweit geltende Agenda für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Infos zu den 17 Zielen gibt es online unter www.17ziele.de. Die 17 Sustainable Development Goals (SDG`s) bilden für alle Staaten – erstmals in Nord und Süd – einen gemeinsamen Bezugsrahmen und sind in Deutschland für Bund, Länder und Kommunen handlungsleitend.
Die Agenda 2030 dient auch als Grundlage für die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs.
Um die globalen Ziele mit der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs und der kommunalen Alltagspraxis zu verbinden, wurde die „Kommunale Initiative Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen.




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