Unternehmenssommertour: Bürgermeisterin bei OSW Technische Dokumentation, Störk Metallbearbeitung und Kieswerk Rack

2018 besucht Bürgermeisterin Doris Schröter während ihrer Sommertour Bad Saulgauer Unternehmen.

2018 besucht Bürgermeisterin Doris Schröter während ihrer Sommertour Bad Saulgauer Unternehmen. Drei ganz unterschiedliche Stationen in den vergangenen Tagen und Wochen waren OSW Technische Dokumentation, Störk Metallbearbeitung sowie das Kieswerk Rack. Begleitet wurde die Bürgermeisterin dabei jeweils von verschiedenen Mitgliedern des Gemeinderates sowie Wirtschaftsförderin Ilona Boos.

Als einziges der drei Unternehmen ist die OSW Technische Dokumentation Verlag GmbH in einem Bad Saulgauer Teilort ansässig. In Bogenweiler beschäftigt das 1980 gegründete Verlag mittlerweile rund 45 Mitarbeiter, in erster Linie Techniker, Ingenieure oder Physiker sowie Grafiker und bietet Dienstleistungen für alle Produkte der Technischen Dokumentation. Dazu gehören beispielsweise Bedienungsanleitungen, Wartungsanleitungen, Reparaturanleitungen, Ersatzteilkataloge grafische Darstellungen, interaktive Animationen, Interaktive Online-Dokumentation und spezifische Softwarelösungen. Zu den Kundenkreis der OSW zählen Unternehmen aus der Gebäudetechnik, dem Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektro- und Nachrichtentechnik, darunter Weltunternehmen wie Bosch und Würth.
Der Zeitpunkt für den Besuch könnte dabei kaum passender sein. Seit gerade einmal rund zwei Monaten hat der Betrieb mit Christian Borchers einen neuen Inhaber und Geschäftsführer. Der studierte Luft- und Raumfahrttechniker hatte mit der OSW bereits während einer vorherigen beruflichen Station zu tun.

OSW-Geschäftsführer und –inhaber Christian Borchers (Mitte) begrüßt die Vertreter aus Rathaus und Gemeinderat.
OSW-Geschäftsführer und –inhaber Christian Borchers (Mitte) begrüßt die Vertreter aus Rathaus und Gemeinderat.

Eine Betriebsübergabe hat es ebenfalls bei Störk Metallbearbeitung GmbH gegeben. Mittlerweile befindet sich der 1928 gegründete Familienbetrieb in der dritten Generation. Neue Geschäftsführer sind Karl Philipp Störk sowie Harry Fischer, der gleichzeitig Inhaber eines metallbearbeitenden Betriebes in Filderstadt ist. Beide Unternehmen ergänzen sich dabei in Ihrem Produktportfolio optimal. Während die Richard Fischer GmbH eher feingliedrigere Produkte herstellt, sind die rund 50 Mitarbeiter von Störk Metallbearbeitung Spezialisten für größere Werkstücke. Das Unternehmen ist Zulieferer unter anderem für KNOLL und Claas und eine ganze Reihe weiterer Unternehmen.
Spannend festzustellen sei, so Störk und Fischer, dass Kunden mittlerweile auch wieder Aufträge, die zwischenzeitlich nach China oder an andere ausländische Unternehmen vergeben waren, wieder bewusst an Störk vergeben - nicht zuletzt wegen Termintreue und zuverlässiger Lieferung.
Ebenfalls angeschnitten wurde das Thema Fachkräfte bzw. Ausbildung. Die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestaltet sich für das Unternehmen nicht immer einfach. Von den drei Ausbildungsplätzen ist deshalb im Augenblick einer (im kaufmännischen Bereich) nicht besetzt.

 Neue Geschäftsführung bei Störk Metallbearbeitung: Karl Philip Störk (4.v.l.) und Harry Fischer (1.v.l.).

Neue Geschäftsführung bei Störk Metallbearbeitung: Karl Philip Störk (4.v.l.) und Harry Fischer (1.v.l.).

Einen Boom erlebt gerade das Kies- und Betonwerk Josef Rack. Aufgrund der anhaltend sehr guten konjunkturellen Lage in der Baubranche ist die Nachfrage nach den in der Grube an der Hochberger Straße gewonnenen Rohstoffen Kies und Sand enorm. Gleiches gilt für den dort ebenfalls hergestellten Beton. Die insgesamt 14 Mitarbeiter haben deshalb alle Hände voll zu tun.
Obwohl das Kiesvorkommen ausreichend groß ist, um den Betrieb auch längerfristig weiterführen zu können, setzt Geschäftsführer Christoph Rack nicht einfach auf die Erhöhung von Fördermengen, sondern auf ein nachhaltiges und verträgliches Wachstum. Dazu gehört, dass nicht mehr genutzte Bereiche der Grube so schnell wie möglich und ökologisch vorbildlich renaturiert werden. Dazu gehört aber auch, dass der Unternehmer das Angebot, Stuttgart 21 mit Kies zu beliefern, abgelehnt hat, um die vorhandenen Kiesvorkommen nicht zu schnell auszubeuten.

Unternehmensbesuch im Kieswerk Rack. In der Mitte: Geschäftsführer Christoph Rack. Fotos: Stadtverwaltung
Unternehmensbesuch im Kieswerk Rack. In der Mitte: Geschäftsführer Christoph Rack.
Fotos: Stadtverwaltung
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