Karin Székessy
Fotografien 1957-2017

Karin Székessy, geboren 1938 in Essen, zählt zu den führenden Fotokünstlerinnen Deutschlands. Inspiriert von Henri Cartier-Bresson, beginnt sie in den frühen 1950er Jahren mit ersten dokumentarischen Versuchen bevor sie zwischen 1957 und 1959 am Institut für Bildjournalismus in München studiert und anschließend als Reportage­
Fotografin bei der Zeitschrift „Kristall“ tätig ist.

Während dieser Zeit in den 1960er Jahren ist sie auch Mitglied der „Werkgruppe Zeitgenossen“, bevor sie 1967 bis 1969 einen Lehrauftrag an der Werkkunstschule Hamburg auf dem Fachgebiet Modefotografie übernimmt. In enger Zusammenarbeit mit ihrem Mann, dem Künstler Paul Wunderlich, entstehen bis zu dessen Tod im Jahr 2010 zahlreiche Arbeiten, die von einer intensiven, wechselseitig inspirierten Bildwelt zeugen und heute zu Klassikern des Genres zählen.

Neben Hunderten von Buchcovern für Ullsteins „Gelbe Reihe“ sowie Künstlerporträts von Joseph Beuys bis Neo Rauch ist es vor allem die Aktfotografie, mit der sich Karin Székessy einen Namen macht in der bundesdeutschen Kunstwelt der 1960er bis 1990er Jahre. Beeinflusst von den Surrealisten entwickelt sie dabei eine ganz eigene, äußerst atmosphärisch geprägte Bildsprache, bei der die Fotografie nicht Abbild, sondern „Annäherung an ein Geheimnis“ (Fritz J. Raddatz) ist.

Die Ausstellung zeigt einen retrospektiven Querschnitt durch Karin Székessys fotografisches Werk der letzten 60 Jahre: Menschenbilder, Landschaften, Künstlerporträts, Stillleben, Akte.

Mme Recamier

Mme Recamier

 

AndreasRuess

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