Segway-Touren in Bad Saulgau

Der NaturThemenPark und seine Angebote

Bad Saulgau, als Landeshauptstadt der Biodiversität, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur den Besucher*innen und Mitbürger*innen näher zu bringen. Hierzu wurden zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, um die Natur ungestört zu erkunden und Wissenswertes auf anschauliche Art und Weise vermittelt zu bekommen. Es gibt neue Angebote zum Entdecken und Erleben für Familien und Kinder!

Den NaturThemenPark Bad Saulgau können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad auskundschaften und hierbei Naturlehrpfade, Gewässerrenaturierungsmaßnahmen, Biotopanlagen, die Umwandlung von Einheitsgrün in artenreiches Grün und naturnah angelegte Wanderwege kennenlernen und erforschen. Die Natur spielerisch erkunden, können Sie voraussichtlich ebenfalls ab 2019 an interaktiven Naturerlebnisstationen. In geführten Touren zeigen Ihnen unsere fachkundigen Guides ab 2019 die Natur um Bad Saulgau und geben Ihnen themengebundene Informationen.

Naturführer 2015 - Abreißblock

NaturThemenPark

In und um Bad Saulgau sind von der Stadt in den letzten Jahren viele ökologische Maßnahmen durchgeführt worden. Der NaturThemenPark Bad Saulgau bündelt diese in den folgenden Maßnahmensäulen:

  1. sieben Naturlehrpfade
  2. Gewässerrenaturierungen
  3. Biotopanlagen mit unterschiedlichen Ausgangspunkten und Themen
  4. die Umwandlung von sämtlichem Einheitsgrün in artenreiches Grün im gesamten Innenbereich
  5. die naturnah angelegten Wanderwege

Die Stadt Bad Saulgau hat in Zusammenarbeit mit der Tourismusbetriebsgesellschaft mbH einen NaturThemenPark eingerichtet.

Gewässerrenaturierung

Naturnahe Fließgewässer sind zusammen mit Stillgewässern und ihren Einzugsgebieten sehr wichtige und artenreiche Biotope, da sie zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum und zur Nahrungsversorgung dienen.

Bad Saulgau besitzt und unterhält knapp 60 Kilometer an Fließgewässern. Die meisten dieser Gewässer wurden in den letzten Jahrhunderten baulich verändert, sodass diese heute nicht mehr natürlich fließen können, sondern begradigt sind oder unterirdisch durch Rohre fließen. Anfang der 1990er Jahre begann die Stadt jedoch, diese Gewässer nach und nach zu renaturieren. Dies bedeutet, dass die Gewässer wieder natürlich gestaltet werden, indem man Rohre entfernt, das Gewässer seinem natürlichen gewundenen Verlauf folgen lässt und bauliche Veränderungen, wie Betonmauern, zurücknimmt. Diese Aufgabe wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Mehrere Kilometer sind jedoch bereits renaturiert. Hierdurch nahm die Gewässerqualität zu, sodass sich zahlreiche ans Wasser gebundene Pflanzen- und Tierarten wieder ansiedeln konnten.

Schwarzach-Renaturierung
Friedberger Bach-Renaturierung

Der größte Bach Bad Saulgaus ist die Schwarzach. Dieser befindet sich nordwestlich der Kernstadt im Siebenmühlental. Der erste Abschnitt (2 km) wurde 2004/2005 renaturiert. 100 Schüler von drei Bad Saulgauer Schulen halfen bei den Pflanzmaßnahmen. 2011 konnte der letzte Abschnitt (1 km) der Schwarzach renaturiert werden.

Zustand der Schwarzach vor der Renaturierung 
Zustand der Schwarzach vor der Renaturierung
Zustand der Schwarzach nach der Renaturierung 
Zustand der Schwarzach nach der Renaturierung
 

Renaturierung der Schwarzach

Die Renaturierung des Friedberger Bachs erfolgte von 2001 bis 2003 auf insgesamt 2,5 km Länge.

Hierfür wurden im Jahr 2000 im Rahmen der Flurbereinigung Gewässerrandstreifen entlang des Mühlbachs gekauft. 2001 wurde der begradigte und verschalte Bach Richtung Günzkofen auf einer Länge von 1,2 km von den Betonschalen befreit und innerhalb des Gewässerrandstreifens in Mäandern angelegt. Die Bachufergestaltung erfolgte mit gruppenweise angeordneten standortgerechten Gehölzen. Die Maßnahme wurde Hand in Hand mit der Landwirtschaft, Gewässerdirektion Donau/Oberschwaben und dem Landratsamt durchgeführt. Im Herbst 2002 wurde dann der zweite Abschnitt von Friedberg Richtung Eschendorf innerhalb des Gewässerrandstreifens renaturiert (knapp 1 km).

Biotopanlagen

Krähbachtal in Fulgenstadt
Bolstern
Groß- und Kleintissen

Im Ortsteil Fulgenstadt hinter dem Kapellenberg wurde im Jahr 2000 die Biotopanlage eröffnet. Diese umfasst eine Fläche von knapp fünf Hektar und beherbergt mittlerweile zahlreiche Amphibien- und seltene Libellenarten. Hierfür erwarb die Stadt mehrere feuchte Wiesenflächen im Bereich des Krähbaches, welche landwirtschaftlich nicht mehr interessant waren. Unterstützt wurde sie durch Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg. Auf den Wiesenflächen wurden mehrere Tümpel angelegt. Der Größte davon ist fast 90 Meter lang. Zahlreiche private Angrenzer beteiligten sich ebenfalls und baggerten Tümpel aus. In diesem Abschnitt wurde zudem der kanalähnlich verlaufende Krähbach renaturiert. Dies bedeutet, dass er breiter gemacht und „kurvig“ angelegt wurde. Am Bach und im Bereich der Feuchtbiotope wurden viele Gehölze gepflanzt.

In Bolstern entstand im Jahr 2002 auf einem ehemals trockengelegten Gelände der Forstverwaltung Thurn und Taxis in Zusammenarbeit mit der Stadt eine über 2 Hektar große Biotopanlage. Mehrere Tümpel, Feuchtwiesen und ein angelegter Bachlauf bereichern jetzt das Gelände, das an einem Waldweg an der südwestlichen Gemarkungsgrenze von Bolstern liegt. Forstamtsleiter Ketterer und Revierleiter Niederer arbeiteten hier Hand in Hand mit der Stadt und der Ortsverwaltung.

Verschiedene Abflussgräben im angrenzenden Wald wurden zusammengeführt und münden auf dem hängigen Gelände in den ersten Tümpel im Wald. Der Überlauf dieses Tümpels wird in einem mäandrierenden Graben in einen zweiten großen Tümpel geführt. Dessen Überlauf fließt in einen dritten, etwas kleineren Tümpel. Sämtliche Dränagen wurden entfernt. Die Fläche um die Feuchtbiotope vernässte durch die Entfernung der Dränagen, sodass eine Feuchtwiese mit charakteristischen Pflanzen- und Tierarten entstanden ist. Zahlreiche Libellen, Amphibien und Kaulquappen waren schon wenige Wochen nach der Fertigstellung in und um die Tümpel zu beobachten.

Im Rahmen der Flurneuordnung Tissen (1991 – 2006) erwarb die Stadt Bad Saulgau mehr als 20 Hektar in der Regel sehr feuchte oder für die Landwirtschaft topografisch eher ungünstige Flächen sowie Gewässerrandstreifen. In ehemals ausgeräumter Landschaft, versuchte die Stadt in Zusammenarbeit mit den betroffenen Behörden und der Landwirtschaft nach und nach ökologisch wertvolle Bereiche mit zugleich großem Erholungswert zu schaffen. Die Stadt erhielt sowohl für den Grunderwerb als auch für die Maßnahmen einen Landeszuschuss in Höhe von 70 % der Ausgaben.
Die Offenlegung eines Teils der Äuquellen nördlich von Kleintissen durch das Amt für Flurneuordnung Ravensburg in Zusammenarbeit mit der Stadt im Jahre 1995 war der Startschuss für die Gewässerrenaturierung und die Schaffung von Biotopanlagen rund um Groß- und Kleintissen. Nachdem 1995 rund 300 Meter des Äuquellenbachs renaturiert wurden, folgte 1996 die Renaturierung der restlichen gut 700 Meter bis zur Mündung in den Nonnenbach in Großtissen. Im Einzugsbereich des Bachs wurden sieben Tümpel angelegt und hunderte von standortgerechten Gehölzen gepflanzt. Die Flächen werden teilweise im Rahmen von Extensivierungsverträgen gepflegt. Der naturnah angelegte Spiel- und Bolzplatz im Mündungsbereich des Äuquellenbachs passt sich gut in die Landschaft ein.
1997/1998 wurde südlich von Groß- und Kleintissen der Donauwiesenbach von der Stadt geöffnet und die Ufer wurden bepflanzt.
Auch das Naturdenkmal „Tissener Mösle“ östlich von Kleintissen mit interessanter Fauna und Flora konnte im Rahmen der Flurneuordnung von ursprünglich 1 ha auf mehr als 2,5 Hektar erweitert werden. Ende der 1990er Jahre wurden sechs neue Tümpel ausgebaggert. Zudem bereichern Neuanpflanzungen das Kleinod.
Im Gewann „Viehweide“ zwischen Moosheim und Großtissen konnte die Stadt ebenfalls im Zuge der Flurneuordnung ca. 6 Hektar Feuchtwiesenflächen sowie Gewässerrandstreifen entlang des Nonnenbachs erwerben. Diese Flächen sind nach § 33 NatschG geschützt und werden im Rahmen von Extensivierungsverträgen bewirtschaftet.

Umwandlung von Einheitsgrün in artenreiche Anlagen

Die Umwandlung
Blumenwiesen
Staudenbeete
Bad Saulgau - die "essbare" Stadt

Ende 1990er Jahre begann die Stadt, ihr Konzept „Umwandlung von Einheitsgrün in artenreiches Grün“ in der Kernstadt und allen Ortsteilen umzusetzen. Es wurden, wo immer möglich, sämtliche intensiv bewirtschafteten Parkrasenflächen und -streifen in mehrjährige heimische Blumenwiesen und Pflanzbeete sowie artenreiche, naturnahe Staudenbeete umgewandelt.

Bei den Intensivrasenflächen wurde in der Regel die Grasnarbe abgezogen, 0-16 mm Wandkies aufgefüllt und mit unterschiedlichen dauerhaften heimischen Blumenwiesenmischungen (30 - 40 Arten) eingesät. Diese Blumenwiesen werden normalerweise zwei Mal pro Jahr gemäht und das Mähgut wird abtransportiert. Bei manchen Wiesen reichte es, nur die Düngung einzustellen und den Mährhythmus auf zwei Mal pro Jahr zu beschränken. Die Artenvielfalt stellte sich wieder von alleine ein.

Die Stauden-Wechselbepflanzungen wurden komplett aufgegeben und es wurden dauerhafte, heimische oder nicht-heimische aber insektenfreundliche mehrjährige Stauden gepflanzt. In der Stadt wurden an der Realschule, am Seniorenheim und am Störck-Gymnasium drei gut beschilderte Insekten- und Schmetterlingsgärten eingerichtet.

Die meisten Verkehrsinseln wurden entsiegelt und ebenfalls mit einer dauerhaften, insektenfreundlichen Staudenbepflanzung versehen. Auch bei vielen Erschließungsstraßen wurde am Straßenrand entsiegelt und es wurden Pflanzbeete geschaffen.

Im Jahr 2017 konnte die Stadt dieses Konzept abschließen und hat, wo es möglich war, alle Pflanzbeete und Wiesen in der Stadt und allen 13 Stadtteilen in ökologisch hochwertigere Flächen umgewandelt.

Heute bereichern viele Hektar Blumenwiesen und naturnahe Staudenbeete unsere Stadt. Während der gesamten Vegetationszeit blüht es in der Stadt und den Ortsteilen. Die Artenvielfalt nahm im Innenbereich sowohl bei den Pflanzen als auch bei den Insekten enorm zu. 

Auf Grund dieser Maßnahmen haben sich die Grünflächen im Vergleich zu früher verdoppelt, die Kosten für Pflanzmaterial aber halbiert. Der Personalstamm der Stadtgärtnerei hat sich nicht erhöht. Die herkömmliche Mineraldüngung und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wurden eingestellt, die Mähhäufigkeit von bis zu 20 Mal pro Jahr auf zwei Mal pro Jahr reduziert. Dadurch konnten enorm Kosten eingespart werden.

Für dieses Konzept erhielt die Stadt bundesweit schon viele Auszeichnungen.

artenreiche Anlagen 
artenreiche Anlagen
Seniorenheim Schmetterlingsgarten 
Seniorenheim Schmetterlingsgarten
Realschule Schmetterlingsgarten 
Realschule Schmetterlingsgarten
 

Neben den Staudenbeeten wurden viele artenreiche Blumenwiesen angelegt.

In Bad Saulgau wurden viele tausend Stauden gepflanzt. Hierdurch wurde nicht nur die Artenvielfalt der Pflanzen erhöht, sondern auch der Tiere. Viele Insekten werden durch die bunten Blumen angelockt, trinken deren Nektar und bestäuben sie. Diese Pflanzen können Sie ebenfalls in Ihrem Garten pflanzen, um Insekten zu unterstützen. Eine detaillierte Staudenliste finden Sie hier.

Um den Besucher*innen und Einwohner*innen der Stadt nicht nur die Natur näher zu bringen, sondern auch essbare Pflanzen, hat die Stadt Bad Saulgau 18 Pflanzkübel in der Innenstadt mit Gewürz- und Teekräutern sowie kleineren Gemüsesorten bepflanzt. Bürger*innen und Gäste sind herzlich dazu eingeladen, Blätter und kleinere Stängel von den Gewürz- und Teepflanzen zu ernten oder das reife Gemüse zu probieren. 

Zu diesen Pflanzen zählen:

  • Gemüse - Mangold, Paprika, Peperoni
  • Obst - Beerenobst
  • Tee- und Küchenkräuter - Afrikanischer Strauchbasilikum, Ananas-Salbei, Echter Gewürzsalbei, Curry-Kraut, Badischer Estragon, Origanum, verschiedene Thymiansorten, Rosmarin, Chinesischer Knoblauch-Schnittlauch, verschiedene andere Schnittlauch-Arten, Pfefferminze, Heiligenkraut, Ysop, Fenchel, Anis-Duftnessel, Bergbohnenkraut

nahegelegene Wanderwege

Rundwanderwege um Bogenweiler

Die insgesamt fünf Rundwanderwege um Bogenweiler-Haid-Sießen sind barrierefrei, einfach begehbar und führen in unserer herrlichen Landschaft zu Naturlehrpfaden, historischen Gebäuden und zahlreichen weiteren Attraktionen.

Rundwanderwege um Bogenweiler
 

Riedrundwege (Booser-Musbacher-Ried)

Das „Landschafts- und Naturschutzgebiet Booser-Musbacher Ried“ umfasst insgesamt eine Größe von ca. 343 Hektar (96,5 ha Naturschutzgebiet, 246 ha Landschaftsschutzgebiet) und wurde 1991 unter Schutz gestellt. Etwa die Hälfte des Schutzgebietes liegt im Bad Saulgauer Gemeindegebiet. Es ist ein von der Riß- und Würmeiszeit geprägter Hochmoorbereich, der bis Mitte des letzten Jahrhunderts größtenteils abgetorft wurde. Der Gletscher der Würmeiszeit bahnte sich seinen Weg durch das Rheintal bis zum Stadtteil Lampertsweiler, der auf einer Endmoräne liegt.

In den Jahren 2000 und 2001 wurden im „Natur und Landschaftsschutzgebiet Booser-Musbacher Ried“ vier Rundwandermöglichkeiten von 2,2 km bis 5 km Länge geschaffen. Im Jahre 2005 kam ein fünfter Riedrundweg hinzu. Die gut begehbaren Wege führen durch eines der schönsten Naherholungsgebiete in unserem Raum. Infotafeln weisen auf die Entstehungsgeschichte, Fauna und Flora hin.

Broschuere Riedrundwege
 

interaktive Naturerlebnisstationen

Die interaktiven Naturerlebnisstationen befinden sich derzeit in Planung. Weitere Informationen finden Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

geführte Touren

Geführte Touren werden ab 2019 angeboten. Nähere Informationen werden hier rechtzeitig veröffentlicht.

LEADER-Förderung

Die Stadt Bad Saulgau hat für die Umsetzung der interaktiven Naturerlebnisstationen eine Förderung von LEADER erhalten. Durch die interaktiven Naturerlebniselemente soll vor allen Dingen ein Angebot für Familien mit Kindern und Jugendliche in den Themenbereichen Artenvielfalt, Pflanzen, Tiere, Wasser und Boden geschaffen werden.

Beschreibung des Förderprogramms

Der LEADER-Prozess im Aktionsgebiet Mittleres Oberschwaben wird gefördert durch das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Logo EU
Logo Baden-Württemberg
Logo LEADER
 

Die EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums wird im Zeitraum 2014-2020 in Höhe von 100 Milliarden Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Weitere Informationen sind über den nachstehenden Link auf der Webseite der Kommission einzusehen:
Link zur Webseite der EU-Kommission

Das Mittlere Oberschwaben ist eines von 18 Aktionsgebieten, die in Baden-Württemberg für die Förderperiode 2014-2020 ausgewählt wurden.
Die Ziele des Vorhabens sind:

  • Wissen und Erleben spielerisch und interaktiv zu vermittelt ("Mitmachstationen" aus dem Naturbereich)
  • Naturphänomene für Kinder erlebbar und begreifbar zu machen
  • die Stärkung des Info-Punkts im NaturThemenPark durch das zusätzliche Angebot, da ein Anziehungspunkt für Familien mit Kindern im Park geschaffen wird, was einen Mehrwert durch höhere Nutzung darstellt

Weitere Informationen rund um LEADER finden Sie auf folgenden Seiten:

REMO
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