Thomas Kitzinger - Malerei

Nach dem Museum für Neue Kunst in Freiburg und dem Museum Pfalzgalerie in Kaiserlautern ist die Städtische Galerie Fähre die dritte Station, die dem Preisträger des Reinhold-Schneider-Preises der Stadt Freiburg eine große Einzelausstellung widmet.

Thomas Kitzinger, der autodidaktisch eine unverwechselbare und gleichzeitig handwerklich bestechende Bildsprache entwickelt hat, zählt zu den Solitären der südwestdeutschen Kunstlandschaft. Ihm gelingt, was man das Kitzingersche Paradoxon nennen könnte, nämlich die Austreibung des Realismus mit realistischen Mitteln. Thomas Kitzinger bedient sich einer stupenden Technik und eliminiert mit hyperrealistischen Mitteln jede Wirklichkeit aus seinen Bildern.

So offenbaren seine Motive, die von Alltagsgegenständen über Pflanzen und Tiere bis hin zu Porträts reichen, in ihrer radikalen Präzision einen seltsamen Widerspruch: Die stets in Serien gemalten, vermeintlich realistischen Bilder vermitteln eine Atmosphäre von Kühle und Distanz, die sie eigentümlich fremd bis surreal erscheinen lässt. Herausgelöst aus den üblichen Zusammenhängen entwickeln die Objekte ein von ihrer Funktion autonomes Eigenleben, das in Thomas Kitzingers konsequenter Untersuchung von Form und Oberfläche zu geradezu absoluter Malerei kulminiert.

Die Ausstellung, zu der ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen und einem Aufsatz u.a. von Stephan Berg erschienen ist, zeigt einen Querschnitt durch das Schaffen Thomas Kitzingers aus den letzten 20 Jahren.

Katalog: Hardcover, 80 Seiten, 15 €

Kitzinger
Kitzinger 2
 

AndreasRuess

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