Gestrandet in Oberschwaben

Nachdem der Bodensee schon Anfang des 20. Jahrhunderts sich zu einem Refugium für Künstler entwickelt hatte, erfuhren nach 1945 auch Oberschwaben und das Allgäu eine ähnliche Entwicklung. Zahlreiche Künstler insbesondere aus den deutschen Ostgebieten haben vor allem in der unmittelbaren Nachkriegszeit hier eine neue Heimat gefunden. Die Kunstlandschaft Oberschwaben mit ihrer fast schon legendären, 1947 gegründeten Künstlervereinigung Sezession Oberschwaben-Bodensee (SOB) wäre nicht denkbar gewesen, ohne die vielen Maler und Bildhauer, die es etwa aus Berlin oder Sachsen hierher verschlagen hat.

Am Beispiel von Paul Heinrich Ebell, André Ficus, Erwin Henning, Hans Hoehl, Werner Rohland, Alfred Schwarz, Herbert Vogt und Wolfgang von Websky erinnert die Ausstellung an diese Künstler-Generation, die nach schweren Schicksalsschlägen an ihren neuen Wirkungsstätten das Kunstgeschehen der Nachkriegszeit maßgeblich mitbestimmt hat.

Eröffnung
Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr
Zur Ausstellung: Andreas Ruess, Städtische Galerie Fähre
Musik: Daniel Laux, Saxophon, Olga Balzer, Klavier

Öffnungszeiten
5.5. bis 17.6. 2018
Dienstag bis Sonntag, 14-17 Uhr
Eintritt 3 Euro; Schüler und Studenten frei

Henning - HerbstlicheLandschaft
Henning - HerbstlicheLandschaft
Ebell Dorf in Böhmen
Ebell Dorf in Böhmen
Rohland - Trommler
Rohland - Trommler
 

AndreasRuess

Oberamteistraße 11
88348 Bad Saulgau
07581 207-160
07581 207-863
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