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Ukraine – Wichtige Informationen für Geflüchtete und Hilfswillige

Informationen zu Flüchtenden aus der Ukraine vom Landkreis Sigmaringen: hier

Wohnraum
Gesucht ist weiterhin Wohnraum. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann sich hierfür direkt an das städtische Ordnungsamt (Mail: ordnung@bad-saulgau.de, Tel. 07581 207-130) wenden.

Patenschaften, Helfer, Dolmetscher
Benötigt werden dringen Paten und Helfer, also Personen, die bereit sind, sich den Menschen anzunehmen, diese bei Behördengängen zu begleiten, mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen etc.. Wichtig sind außerdem Dolmetscherinnen und Dolmetscher.

Koordiniert wird diese so wichtige Unterstützung vom Verein „Bürger helfen Bürgern“.
Tel. 07581 5271377 (Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört.)
E-Mail: info@bhb-bad-saulgau.de

Achtung - Folgende Dinge werden aktuell nicht (mehr) benötigt und werden auch nicht mehr angenommen:

  • Kleidungsstücke und Schuhe
  • Möbel

Sachspenden für Unterkünfte können auch direkt über die neue Webseite „Bad Saulgau Hilft Marktplatz“  angeboten werden.  Kümmerer können zusammen mit Ihren Schützlingen das Portal durchstöbern und wenn ihnen eine Sache gefällt direkt mit dem Spender Kontakt aufnehmen. Zur Webseite http://marktplatz.bad-saulgau-hilft.de/

Geldspenden
Geldspenden, die dann in voller Höhe den Flüchtlingen zu Gute kommen, können Sie überweisen an:

• Caritas Biberach-Saulgau
IBAN DE51 6545 0070 0000 0185 97
Verwendungszweck: „Ukrainehilfe Bad Saulgau“
Die Caritas verlangt dafür keinerlei Verwaltungsgebühren und lässt das Geld zu 100% den Hilfsangeboten vor Ort in Bad Saulgau zukommen. Bei Spenden über 300 € stellt diese dann auch eine Spendenquittung aus.

• Bad Saulgau Hilft IBAN DE46 6506 3086 0012 4560 04
Empfänger: Ralf Renz.

Bankgeschäfte
Fragen zu der Eröffnung von Bankkonten können Geflüchtete gerne an Robert Eisele, Ortsvorsteher von Fulgenstadt richten. Kontaktdaten: fulgenstadt@ortsverwaltung-bad-saulgau.de

Medizinische Fragen
Bei grundsätzlichen Dingen und insbesondere auch Impfangebote gegen Masern (die Kinder für den Besuch der Kita oder Schule benötigen) sowie Covid-Impfungen, steht Helga Brey (helgabrey@web.de) für Rückfragen zur Verfügung.

N-Bericht gibt Auskunft: Wo steht Bad Saulgau in Sachen Nachhaltigkeit

27.06.2022

Seit wenigen Tagen liegt der der N-Bericht für Bad Saulgau vor und zeigt, wo Bad Saulgau in Sachen Nachhaltigkeit steht. Mit dem N-Bericht kann nun auch der Nachhaltigkeitsrat Bad Saulgau die Arbeit aufnehmen. Seine Aufgabe: Nachhaltigkeitsziele für die Stadt festzulegen, ein Maßnahmenkonzept auszuarbeiten und zu begleiten. Für die Umsetzung beschäftigt die Stadt seit Juli außerdem eine Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik als Nachhaltigkeitsbeauftragte. Die Kosten hierfür trägt zu 90% das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

In manchen Handlungsfeldern ist Bad Saulgau bei der Nachhaltigkeit bereits sehr weit und Vorreiter, beispielsweise bei der Biodiversität. Auch als Fairtrade-Stadt ist Bad Saulgau zertifiziert. Und der Technische Hausschuss hat bei Vergabeentscheidungen mittlerweile mehrfach finanzielle Anreize für den Einsatz von Recyclingmaterial im Tiefbau beschlossen. Bad Saulgau hat also bereits erste Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit ergriffen.

„Das sind aber lediglich Teilbereiche dessen, was wir unter dem Begriff Nachhaltigkeit verstehen“, macht Bürgermeisterin Doris Schröter deutlich. Insgesamt 17 Zielsetzungen für Nachhaltigkeit kennen beispielsweise die Vereinten Nationen, die sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Dazu gehört nicht nur etwa Klimaschutz, nachhaltiger Konsum oder saubere Energie, sondern ebenso Aspekte wie Geschlechtergleichheit, Bildung oder Frieden und Gerechtigkeit.

„Alle diese 17 Ziele werden wir aber nicht gleichzeitig anpacken können“, erklärt Fachbereichsleiterin Ilona Boos, die zusammen mit dem Umweltamt den bisherigen Nachhaltigkeitsprozess koordiniert hat. 2020 hat sich die Stadt deshalb erfolgreich als Modellkommune für das Projekt „Global Nachhaltige Kommune in Baden-Württemberg“ (GNK) beworben.

Mit dem N-Bericht haben Stadt und ein Nachhaltigkeitsrat nun das Handwerkszeug, um Ziele und Maßnahmen speziell für Bad Saulgau festzulegen Diese dann anzupacken und umzusetzen, ist Hauptaufgabe von Melanie Willnat, die seit Juli bei der Stadt beschäftigt und für die kommunale Entwicklungspolitik und der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zuständig ist.

Bürgermeisterin Doris Schröter, Fachbereichsleiterin Ilona Boos, Melanie Willnat (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik) und Thomas Lehenherr (Umweltbeauftragter) präsentieren den N-Bericht. Diesen gibt es übrigens als Download auf der Webseite der Stadt unter www.bad-saulgau.de. Foto: Stadtverwaltung
Bürgermeisterin Doris Schröter, Fachbereichsleiterin Ilona Boos, Melanie Willnat (Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik) und Thomas Lehenherr (Umweltbeauftragter) präsentieren den N-Bericht. Diesen gibt es übrigens als Download auf der Webseite der Stadt unter www.bad-saulgau.de. Foto: Stadtverwaltung

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