Historischer
Stadtrundgang 
Weder Bilder noch Text wollen eine vollständige historische Stadtführung
bieten.
Diese Hinweise mögen
den Betrachter für´s
erste orientieren und
Appetit machen, das
alte Bad Saulgau selbst
zu entdecken.
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Historischer Marktplatz
Wir beginnen unseren
Spaziergang auf dem
historischen Marktplatz
am Beginn der Fuß-
gängerzone.Dort be-findet sich die Stadt-pfarrkirche St.Johannes Baptist
sowie die historischen Häuser
"Haus am Markt"
(15.Jahrhundert) und
"Ecklädele" (16.Jahrh.).
Der Röhrbrunnen auf
dem Marktplatz trägt
das Saulgauer Stadt-
wappen, den aufge-
richteten, roten Löwen.
Stadtkirche
St. Johannes Baptist
St. Johannes Baptist ist
das wichtigste Gebäude
am Marktplatz. Die
anfänglich (1170)
romanische Kirche
wurde um 1400 im
gotischen Stil erweitert.
Im Zuge einer Innen-
raumrestauration wurde
1985 der spätgotische
Charakter gekonnt mit
einer modernen Aus-stattung kombiniert.
Besonders sehenswert
ist das Bild von Otto Dix
"Geißelung Christi".
Historisches
Fachwerkhaus
"Ecklädele"
Das sogenannte
"Ecklädele" ist ein
Fachwerkhaus, das um
1581 entstanden ist.
Dieses Fachwerk ist
schon wesentlich
weiterentwickelt wie
zum Beispiel das um
1400 erbaute Haus
am Markt.
Historisches Fachwerk
"Haus am Markt"
Im ersten Obergeschoß
dieses allemannischen
Fachwerkhauses aus der
Zeit um 1400 befindet
sich heute der Ratssaal,
im zweiten Obergeschoß
die Galerie am Markt.
Das "Haus am Markt"
wurde in den Jahren
1978/81 restauriert.
Dabei konnte das
Originalfachwerk zum
größten Teil beibehalten
werden.
Bronzestatue der
Maria Theresia
Vor dem Haus Nr.2
der Kreuzgasse steht
eine Kopie eines der
bedeutenden Barock-
kunstwerkes, die
Bronzestatue der Maria
Theresia, von Franz
Xaver Messerschmidt
(1736-1783).
Das Kunstwerk erinnert
daran, daß Saulgau
über 500 Jahre, von
1299 bis 1806, zu
Österreich gehörte.
Kreuzgasse
Historisches
Fachwerkhaus
"Kreuzgasse"
Weder Bilder noch
Text können eine
vollständige historische
Stadtführung bieten.
Diese Hinweise müssen
dem Betrachter für´s
erste genügen und
sollen Appetit machen,
das alte Bad Saulgau
selbst zu entdecken.
"Katzentürmle"
In der Fuchsgasse auf den Resten der alten Stadtmauer, steht der einzige
noch vorhandene Turm der alten Stadtbe-festigung, das sog. "Katzentürmle".Es
diente früher als Karzer (eine Art Tagesgefängnis).
Das Hochsicherheits-
gefängnis für gefähr-
liche Übeltäter und
"Hexen" befand sich
in einem Torturm.
Rathaus
Der große Gebäude-
komplex war bis 1782
ein Franziskanerinnen-
kloster, das sich aus
einem um 1390 ge-
gründeten Beginenhaus
entwickelt hat. Die
Gesamtanlage entstand
in drei Bauphasen.
1782 wurde dieses Kloster, wie viele andere auch, durch Kaiser Joseph II aufgelöst.
Die Stadt kaufte das Ge-bäude und richtete dort das Rathaus ein. 1853
wurde es an die Oberamtsverwaltung
verkauft, da Saulgau
1806, nach dem
Übergang an das
Königreich Württem-
berg, Oberamtsstadt
wurde. Nach der Kreis-reform 1973 ist das Gebäude vom Landkreis Sigmaringen
zurück-erworben worden.
Sießener Haus
In der Bogengasse 15,
gegenüber dem
heutigen Rathaus,
steht das Sießener Haus,
in dem das Kloster
Sießen seine Anfänge
hat. Es ist das älteste,
urkundlich belegte
Bürgerhaus in Saulgau.
1251 übernahm das
erste Nonnenkloster
das vorherig patrizische
Anwesen. Von diesem
Haus zogen dann im
Jahre 1260 sechs
Dominikanernonnen
nach Sießen. Das
Kloster Sießen ver-
mietete das Haus über
lange Zeit.
1759-1781 lebte hier
der prominente Maler
Johann Georg Mesmer.
Spitaltor
An der Stelle des heu-tigen Gasthof Spitaltor stand früher das Stadt-spital
und daneben das Nordost-Stadttor von
Bad Saulgau.
Gasthaus
"Zum Raben"
Ehemaliges Gasthaus.
Altes historisches
Fachwerkhaus. Davor
der Narrenbrunnen.
Buchauer Amtshaus
In der Pfarrstrasse
befindet sich das
Buchauer Amtshaus.
An der Stadtmauer ge-
legen, besaß es schon
immer eine privilegierte
Stellung. Es stammt
womöglich noch aus der
Zeit vor der Stadt-
gründung. Zwischen
1408 und 1468 wurde
es zu seiner heutigen Gestalt umgebaut.
Der auffallend hohe
Torbogen an der Nord-
seite und die mächtigen
Eckquader an der West-
seite weisen auf die
schon von alters her
vorhandene amtliche
Funktion des Gebäudes
hin. Heute sind darin
verschiedene Vereine
untergebracht.
Der Name erinnert
daran, dass Saulgau nahezu ganz auf dem Stift Buchau gehörenden
Grundbesitz errichtet
wurde.
Luegebrunnen
Der Luegebrunnen
befindet sich in der
Hauptstrasse. Eine
Männergesellschaft,
bestehend aus vier
Bronzefiguren, schart
sich um den Luege-
brunnen. "Drei, die auf
einen einschwätzen",
so beschreibt der
Künstler Ernst-Reinhart
Böhling sein Werk aus
dem Jahr 1986. Dass
dabei nicht immer die
Wahrheit heraus-
kommen muss, lässt
sich unschwer erkennen.
Daher auch der Name
Luege-(Lügen)-brunnen.
Torwärterhaus
Beim Torwärterhaus,
wo die hübschen Lüftel-
malereien zu sehen
sind, stand bis 1827
mit dem "Oberen Tor"
das wohl wichtigste
Tor der Stadt.
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