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Museum
Stadtmuseum
Bad Saulgaus Entwicklung bis heute
Die weitere Entwicklung Saulgaus nach dem Ende des Ancien Regime bis hin zur heutigen Kur- und Thermalbadstadt dokumentiert dieses Stockwerk. Ausgespart wurde hier auch nicht die Zeit des Nationalsozialismus. Ein Fragment einer V2-Schale erinnert an das Saulgauer Außenlager des KZ Dachau, wo ab Ende 1944 Teile der legendären Wunderwaffe V2 produziert wurden. Besonders attraktiv für die Besucher ist eine Art "Mini-Kino", bei dem verschiedene Kurzfilme zu Saulgauer Ereignissen und Persönlichkeiten abgerufen werden können. Hiermit wurde auch dem Saulgauer Filmpionier Willi Burth, der mit seiner Erfindung des Burth´schen Tellers die Vorführ-technik revolutionierte und hierfür in Hollywood einen "Oscar" verliehen bekam, ein Denkmal gesetzt. Als Besonderheit wurde im Treppenhaus des Museums eine maßstabsgetreue Thermalwasser-bohrung inszeniert – sozusagen ein begehbarer Bohrschacht -, bei der der Besucher den geologischen Unterbau Saulgaus "en passent" erwandert.
Bräuche und Feste in Bad Saulgau
Unter dem Dach des Stadtmuseums, in einem Areal, das auch für Sonderausstellungen genutzt wird, dreht sich alles um Feste und Feiern in Bad Saulgau. Künstlerisch wertvolle Palmen dokumentieren den bis ins Mittelalter zurückreichenden Brauch des Palmentragens in Bad Saulgau – heute hat die Stadt mit über 300 Palmen eine der größten Palmprozessionen Oberschwabens. Die Entwicklung der Fasnet wird anhand der Bad Saulgauer Dorauszunft dargestellt, ebenso die fasnächtlichen Ursprünge des Bad Saulgauer Bächtle-festes, des großen Heimatfestes der Stadt.
Palmprozession
Bad Saulgau und Vorderösterreich
Über 500 Jahre lang, von 1299 bis 1806, gehörte Saulgau zu Habsburg und zählte mit Munderkingen, Riedlingen, Mengen und Waldsee zu den sogenannten „fünf Donaustädten“ in Vorderösterreich. Nach Endingen, das zum Thema Vorderösterreich ein eigenes Museum eingerichtet hat, widmet sich Bad Saulgau mit dem neuen Museum nun als weitere Stadt schwerpunktmäßig dieser Epoche. Hier, wie auch in den anderen Museumsabschnitten, wurde immer darauf geachtet, Mikro- und Makroebene miteinander zu verbinden und deutlich zu machen, daß „kleine“ und „große“ Geschichte eng miteinander verwoben sind. Thematisiert werden u. a. die Verpfändungen an die Herren von Waldburg und die enge Verbindung der Stadt an das Hause Habsburg: Mit Anton von Störck stieg ein Sohn der Stadt bis zum Leibarzt Maria Theresias und Chef des Medizinalwesens in Österreich auf. Durch eine gelungene graphische Gestaltung konnte hierbei der Mangel an aus-sagekräftigen Exponaten (eine sehr imposante Ausnahme allerdings: ein Josephinischer Sarg aus dem 18. Jahrhundert) mehr als wett gemacht werden.
Die Tradition des Bierbrauens in Bad Saulgau
Dieser Museumsabschnitt erinnert an die lange Brauerei-Tradition Bad Saulgaus – so gab es Mitte des 19. Jahrhunderts noch über 20 Brauer-eien und mehrere Mälzereien -, die 1977 mit der Schließung der letzten Brauerei endete. Im Zentrum der Darstellung steht ein 2-Geräte Sudhaus mit Maischbottich und Sudpfanne aus der Adler-Brauerei Saulgau-Moosheim aus dem 19. Jahrhundert. Eingebunden
in die historische wissenschaftlich-technische Entwicklung des Bier-brauens von ihren Anfängen bis heute wird hierbei die spezifisch saulgauerische Brautradition dokumentiert: von den naturräumlichen Gegebenheiten (Molassekeller, Niedergang des Weinbaus nach dem 30jährigen Krieg, Hopfenanbau bis in die 1920er Jahre etc.) bis hin zu ihrem Niedergang im Zuge der zunehmenden Konzentrationsprozesse im Brauereiwesen.
 
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