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| Aktuelle Ausstellungen, Galerie
"Fähre", Altes Kloster |
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Seit Januar 2010 befindet
sich die Galerie "Fähre" im "Alten Kloster",
Hauptstraße 102/2. Zusammen mit der Stadtbibliothek und der Musikschule
bildet sie ein neues Forum für Kunst, Medien und Musik.
Im überdachten Lichthof mit ehemaligem
Kreuzgang wird in Abhängigkeit von den Sonderausstellungen die
Sammlung "Kunst in Oberschwaben" gezeigt. |
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21.4.
bis 17.6. 2012
Bernhard Spahn
Bilder aus drei Jahrzenhnten
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4.
Bad Saulgauer Gespräche zur Kunst
Samstag, 3. März 2012,
11-17.30 Uhr, Stadtforum
Glückhafte Rückständigkeit?
Kunst in Oberschwaben
im 20. Jahrhundert
Eine Tagung in Kooperation
mit der Gesellschaft Oberschwaben für Kultur undGeschichte e.V.
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11.2.
bis 1.4. 2012
Pavel Feinstein
Der Biss der Muse
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18.11.
2011 bis 22.1. 2012
Willi Siber
Seit morgen
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17.9.
bis 6.11. 2011
Ü 80 - Lisa
Beyer-Jatzlau, Gude Schaal, Gerda
Sorger
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3.7.
bis 21.8. 2011
Gerold Miller
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7.5.
bis 26.6. 2011
Martin Fausel, Martina
Geist, Dieter Konsek, CW Loth
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12.2.
bis 1.5. 2011
Kunst in Oberschwaben
seit 1900
Die Sammlung
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13.11.2010
bis 30.1. 2011
Positionen. Gegenständliche
Kunst heute
Blumkowski, Dreher, Fleck,
Grützke, Heisig, Stelzmann, Tripp u.a.
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10.7.
bis 3.10. 2010
Herlinde Koelbl
Fotografien 1979 - 2009
Achtung: Ausstellung
VERLÄNGERT bis 17. Oktober!
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16.4.
bis 13.6. 2010
Michael Luther
"Heimsuche" - Malerei
1995-2010
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23.1.
bis 7.3. 2010
Mein Lieblingsbild
Bad Saulgauer zeigen ihre Kunstwerke
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Archiv
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| Information: |
Städtisches Kulturamt
Bad Saulgau
Postfach 1151
88340 Bad Saulgau
Tel.: 07581 / 207 - 160
Fax: 07581 / 207 - 863 |
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Prof. Karl Caspar (1879-1956)
Prof. Karl Caspar bemühte sich in Ölbildern, Grafiken, Bleistiftzeich-nungen,
Rötelarbeiten und Aquarellen als religiöser Maler um die Schau der
Welt und die Schöpfung und thema-tisierte die Motive der Verlassenheit
und einer geheimen Vision in die Zukunft. Prof. Karl Caspar hat sich 1929 ein
Landhaus in Brannenburg erworben. Hier konnte er in der NS-Zeit einen Teil seiner
Bilder vor den Zugriffen des Nationalsozialis-mus und vor Kriegseinwirkungen
retten. Das Grab Prof. Karl Caspars befindet sich an der Brannenburger Kirche.
Maria Caspar Filser (1878-1968)
Maria Caspar Filser beobachtete die Natur und die unmittelbare Nähe ihres
Alltags und arrangierte danach Stilleben und suchte nach Kompositionsmustern
für ihre Bild-motive. Maria Caspar-Filser lebte und wirkte lange Jahre
mit ihrem Mann Karl Caspar in Brannenburg und schuf seit 1921 künstlerische
Motive im Inntal.

Elmar Daucher (1932-1989)
geboren 1932 in Neuenburg, gestorben 1989 in Oggelshausen, entwarf Mitte der
1970er Jahre obeliskartige Skulpturen, die den antiken Mythos der "singenden
Steine" wieder aufgeriffen. Tiefe Ein-schnitte in Steine machen aus ihnen
eine Art Äolsharfe. Seine bekannteste Skulptur ist das 1970 entstandene
Mahnmal für die Opfer des Faschismus, am Stuttgarter Karlsplatz.
Otto Dix (1891-1969)
Otto Dix wurde am 4.12.1891 in Gera-Unterhaus geboren und starb am 25.7.1969
in Singen. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Hemmenhofen. Nach seinem
Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden (1910-1914) und seiner Kriegsteil-nahme
(1914-1918) studierte Dix von 1919-1922 an der Dresdener Kunst-akademie. Im
Jahr 1922 übersiedelte er nach Düsseldorf, wo er seine Frau Martha
kennenlernte. Ab 1925 bis 1927 wohnte die Familie in Berlin. 1927 bekam Dix
eine Professur an
der Dresdener Akademie.
Gebhard Fugel (1863-1939)
Gebhard Fugel (1863 Ravensburg – 1939 München), der Schöpfer
des Panoramas in Altötting, galt den Zeitgenossen als ein „Erneuerer
christlicher Kunst“. Er schuf zahlreiche Fresken und Altarbilder in Kirchen
Süddeutschlands, der Schweiz, Italiens, Österreichs und der USA. Allgemein
bekannt wurde er durch seine 136 Gemälde zur Bibel, veröffentlicht
als „Schulwandbilder“ (Originale jetzt im Diözesanmuseum Freising).
Hans Gassebner (1902-1966)
Der 1902 in Blaubeuren geborene Hans Gassebner gehört einer Künstler-generation
an, die – trotz Krieg und Emigration – mit Zielstrebigkeit ihren
Weg ging. Den „expressiven Realisten“ zugerechnet, fand der junge
Maler schon früh zu einer am Realismus orientierten Formensprache, aus
der er Zeit seines Lebens schöpfte. 1933 verließ Gassebner, der als
„entartet“ diffamiert worden war, mit seiner jüdischen Lebensgefährtin
seine Heimat und emigrierte nach Jugoslawien, bevor er 1946 nach Ulm zurückkehrte.
Wilhelm Geyer (1900-1968)
Studium an der Kunstakademie Stuttgart. Meisterschüler von Christian Landenberger.
1927 Übersiedlung nach Ulm. 1929 Gründung der Stuttgarter Neuen Sezession
und deren Vorsitz. Auftrag für die Wandbilder in der Suso-Kirche in Ulm.
1934 Kreuzweg-Sgraffitos für die Suso-Kirche, Ulm. 1935 erstes Glasfenster
für Magols-heim. 1940-1942 Soldat. 1943
in Gestapohaft wegen seiner Ver-bindung zu der Weissen Rose der Geschwister
Scholl. 1954 Ober-schwäbischer Kunstpreis. 1957
Goldmedaille der internationelen Biennale für christliche Kunst in Salzburg.
1960 Verleihung des Professorentitels durch die Regierung von Baden-Württemberg.

HAP Grieshaber (1909-1981)
HAP Grieshaber, der Holzschneider und Drucker, hat mit seinen Figuren-kompositionen,
Landschaften und Stilleben, besonders aber mit den großen Bilderzählungen
wie "Affen und Alphabete" von 1962, "Osterritt" von 1964,
"Totentanz von Basel" von 1966 und "Der Bauernkrieg im Tauber-grund"
von 1975 eine Popularität erlangt wie kein anderer deutscher Künstler
in seiner Epoche.

Erwin Henning
1910 Augsburg - 1993 Leutkirch.

Romane Holderried-Kaesdorf
1922 geboren in Biberach
1942-44 Radier- und Zeichenklasse an der Akademie der Bildenden Künste
in Stuttgart lebt und arbeitet in Biberach.
Sie zeigt meistens Frauen in unge-wohnt erscheinendem Umgang mit Dingen des
alltäglichen Lebens.
In ungelenken Lettern werden Kom-mentare und Titel ins Bild gesetzt, die hintergründige
Komik entstehen lassen.

Paul Kleinschmidt (1883-1949)
Der Maler Paul Kleinschmidt rezipierte in seinen Werken die Kunstrichtungen
vom Expressionismus über Realismus bis zur neuen Sachlichkeit. Vielfach
stattete er seine Bilder mit einer kräftigen Farblichkeit aus, wovon unter
anderem die Titel „Kaffeehausszene“ oder „Damenkapelle“
zeugen. Neben Figuren, Stillleben und Landschaften bevorzugte Paul Kleinschmidt
in seiner Motivik das städtische Leben Berlins sowie die Welt des Theaters
und Varietés.
Sepp Mahler (1901-1975)
Sepp Mahler wurde 1901 im Wurz-acher Leprosenhaus geboren. Mahler war ein Stück
liebenswürdigen Ober-schwabens und ein Mensch von Fröh-lichkeit und
Bescheidenheit. Mahler setzte immer ein Zeichen für unge-beugte Selbsttreue:
Es war ihm wichtiger nach Werten eines in-
dividuellen Daseins zu leben, als sich selbst zu verleugnen. So malte er zeit-lebens
Menschen, deren Stellenwert in Gesellschaft gering war: Arme, Alte, Ausgestoßene,
Einsame, Leute also, wie sie Jahrhunderte zuvor draußen, vor der Stadt
auch das Wurzacher Leprosenhaus beherbergt hatte. Diese einstige Vagabunden-Solidarität
mit den Randgruppen unserer Gesellschaft legte er auch in den Jahren der Seßhaftigkeit
in Bad Wurzach nicht ab.

Hans Purrmann (1880-1966)
Der Maler und Graphiker Hans Purrmann, geboren 1880 in Speyer, hatte eine Lehre
als Dekorationsmaler und ein Studium in Karlsruhe und München hinter sich,
als er 1906 nach Paris aufbrach. Die Begegnung mit Matisse beeinflusste ihn
maßgeblich, gemeinsam mit dem großen fran-zösischen Maler gründete
er eine Malschule. 1916 bis 1935 wohnte und arbeitete Purrmann abwechselnd in
Berlin und in Langenargen am Boden-see. 1935 wurde er Leiter der floren-tinischen
Villa Romana in Italien, die er 1943 verlassen musste. Nach kurzem Aufenthalt
in Castagnola bei Lugano ließ er sich 1944 in der Casa Camuzzi in Montagnola
nieder. 1953 schrieb Hesse das Gedicht Alter Maler in der Werkstatt, das er
Hans Purrmann in Freundschaft widmete. Purrmann starb 1966 in Basel.

Willi Siber
1949 in Eberhardzell geboren. 1970-74 Universität Stuttgart, Studium der
Kunstwissenschaften - Staatsexamen.
1970-76 Staatliche Akademie der Bilden-den Künste Stuttgart, Fach-klasse
Bildhauerei bei Prof. Baumann - Staatsexamen. 1979 Atelierbezug in Reutlingen
und Dietenwengen, Mitglied im Künstlerbund Baden-Würtemberg.

Rose Sommer-Leypold (1909-2003)
Rose Sommer-Leypold erblickte am 20. Dezember 1909 als ältestes von sechs
Kindern der Eheleute Wilhelm und Hedwig Leypold in Schramberg das Licht der
Welt. 1928 wurde sie als Kunst-Studentin an der Stuttgarter Akademie aufgenommen.
Sie studierte zunächst bei Professor Spiegel, später dann bei Professor
Kolig, dessen Meisterschülerin sie wurde.
Wolfgang
von Websky (1895-1992)
Ein Maler des Expressiven Realismus.
Albert Burkart (1898-1982)
Der Maler Albert Burkart, am 15.04.1898 in Riedlingen geboren, hat in 60 Arbeitsjahren
von 1920-1980 ein ganzes Werk als Wandmaler, Gestalter von Glasfenstern, Tafelbildmaler
und Grafiker geschaffen. Mehr als 50 Jahre (von 1928 an) hat er für Kirchen
gearbeitet, Altarbilder und Kreuzwege gestaltet, Chorräume und Kapellen
ausgemalt und farbige Glasfenster ent-worfen. In seinen Werken spiegeln sich
die Entwicklungen der Malerei, der Architektur, der Kirche und der Gesell-schaft
zwischen 1930 und 1980. Der Künstler erhielt zahlreiche Auszeich-nungen,
u.a. den Päpstlichen Sylvesterorden mit Compturkreuz, Großes Verdienstkreuz
der Bundes-republik Deutschland, Gehard-Fugel-Preis der Deutschen Gesellschaft
für Christliche Kunst. Am 07.03.1982 verstarb der Ehrenbürger der
Stadt Riedlingen in München